Zubringer-Flüge von Graz nach Wien dürfen nicht gestrichen werden

WK Stmk Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg sprechen sich vehement gegen die Pläne von BM Leonore Gewessler aus, Graz-Wien als Flugverbindung zu verbieten.

Die rasche und einfache Erreichbarkeit ist ein wesentlicher Standortfaktor, gerade in einer international vernetzten Wirtschaft. Umso mehr sorgt die neuerliche Aussage von Verkehrsministerin Leonore Gewessler, Kurzstreckenflüge, wie die von Graz nach Wien, mit dem Ausbau der Südbahn zu verbieten, für große Unsicherheit und Sorge. „Diese Verbindung wird fast ausschließlich als Zubringer genutzt. Hier mit Verboten zu drohen, halten wir sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus umweltpolitischer Sicht für alles andere als sinnvoll“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Dadurch würde der Flughafen Graz nämlich als internationale Drehscheibe massiv an Attraktivität verlieren, während viele Flüge nach Deutschland umgeleitet würden bzw. Grazer Businessreisende mit dem Auto nach Wien Schwechat pendeln würden. „Eine solche politische Weichenstellung kann nicht im Sinne unseres Landes sein“, kritisieren Herk und Dernoscheg, sie kündigen dagegen massiven Widerstand seitens der Wirtschaft an. „In Zeiten einer pandemiebedingten Wirtschaftskrise braucht es wirklich andere Signale als zusätzliche Verbote.“ Darüber hinaus begrüße man aber selbstverständlich den Ausbau der Südbahn als wichtige Verkehrsachse für die Steiermark.

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Wirtschaftskammer Steiermark
Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
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