Alles Wissenswerte über Exportkontrolle. Neues Hörbuch feiert auf der LogiMAT Premiere

Das Softwareunternehmen AEB und das Fachmagazin LOGISTIK HEUTE präsentieren auf der LogiMAT 2011 das Hörbuch „Exportkontrolle. Rechtssichere Prozesse im globalen Geschäft“. Weitere Informationen am Stand der AEB in Halle 5, Stand 261.

Auch das sechste Hörbuch in der Reihe LOGISTIK AUDIO präsentiert gebündeltes Wissen unterhaltsam aufbereitet. In 76 Minuten erfahren Hörer, was Unternehmen beachten müssen, um regelgerecht zu exportieren. „In vielen Firmen herrscht noch Nachholbedarf, wenn es darum geht, Exportkontrollvorschriften in die Unternehmensabläufe zu integrieren“ erläutert Markus Meißner, Mitglied der Geschäftsleitung der AEB, den Beweggrund zum neuen Hörbuch.

Auch sehen viele Unternehmen keinen Anlass zum Handeln, so seine Erfahrung. „Oftmals herrscht die Einstellung ‚Meine Kunden sind doch keine Terroristen‘, ‚Ich liefere nur innerhalb Deutschlands‘ oder ‚US-Listen sind für mich doch nicht relevant‘. Diese Einschätzungen sind nicht nur falsch, sondern auch gefährlich“, so Meißner.

Was viele Unternehmen vernachlässigen: Bei Verstößen gegen das Exportkontrollrecht drohen nicht nur Bußgelder und Haftstrafen. Viel schwerer wiegt oft der Entzug von Vereinfachungen. Wer seine Bewilligung als Zugelassener Ausführer riskiert, muss auch Verzögerungen in der Zollabwicklung und im schlimmsten Fall einen Stillstand der Logistik in Kauf nehmen – mit den entsprechenden wirtschaftlichen Schäden.

Die vier Säulen der Exportkontrolle
Mit dem Hörbuch informiert AEB gemeinsam mit dem Fachmagazin LOGISTIK HEUTE deshalb über die komplexen Anforderungen des Exportrechts. Im Mittelpunkt stehen dabei die vier Prüfschritte der Exportkontrolle – Güterprüfung, Prüfung des Endverwendungszwecks, Länderprüfung und Sanktionslistenprüfung. Anhand von Berichten bei Vor-Ort-Besuchen bei Festo in Esslingen und Takata-Petri in Aschaffenburg werden die Herausforderungen deutlich, vor denen die Unternehmen stehen. Firmenvertreter, Rechtsanwälte und Berater zeigen, worauf es bei den einzelnen Schritten ankommt und wie folgenreiche Fehler und Versäumnisse vermieden werden können.

Komplexes Thema. Einfach zum Hören.
Was ist eine klassische Dual-Use-Ware? Wann braucht man einen Nullbescheid? Wie hat sich die Exportkontrolle nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verändert? Warum ist ein manueller Abgleich mit den Sanktionslisten nicht ratsam? Und warum ist das US-amerikanische Re-Exportrecht auch für deutsche Firmen relevant?

Auf diese und weitere Fragen gibt das Hörbuch Antworten. Im Fokus außerdem:
Inwiefern IT bei den vier Prüfschritten unterstützen kann und wie es gelingt, dass Exportkontrolle im Unternehmen „gelebt“ wird. Ist nicht jeder ein bisschen Exportkontrolleur? Das Hörbuch richtet sich an Exportleiter und Exportkontrollverantwortliche. Aber auch Geschäftsführer, Logistiker, Mitarbeiter im Einkauf, Vertrieb und Versand erfahren, warum sie eine Mitverantwortung tragen und weshalb es an ihnen liegt, dass Vorschriften umgesetzt werden. erater, Rechtsanwälte und Exportkontrollbeauftragte von Unternehmen machen deutlich, wo Fallstricke lauern und worauf man achten sollte, um auf der „sicheren Seite“ zu sein.

Wer kommt zu Wort?

Von ihren Erfahrungen berichten:

  • Heike Lehmann, verantwortlich für Export und Exportkontrolle bei Motorola in Berlin
  • Rechtsanwältin Dr. Burkert-Basler von der Kanzlei Burkert – Basler u Hempel Rechtsanwälte in München
  • Rechtsanwalt Sebastian Billig, AWB Wolffgang u Harksen Rechtsanwaltsgesellschaft in München
  • Wolfgang Hartmann, Zollreferent von Festo, dem Hersteller von Pneumatik- und Automatisierungstechnik in Esslingen
  • Markus Podbelsek, Zollleiter von Takata-Petri, Hersteller von Airbags und Lenkrädern in Aschaffenburg
  • Hans-Georg Moritz, ehemaliger Exportkontrollbeauftragter von Siemens und der Infineon Technologies AG und freier Berater in München
  • Klaus Pelz, Referatsleiter Zoll und Außenwirtschaftsrecht bei der IHK München
  • Dr. Michael Tervooren, Berater für Zoll- und Außenwirtschaftsrecht bei PricewaterhouseCoopers in Düsseldorf

Quelle: AEB GmbH
 

 

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