DPD erwartet steigende Bedeutung von Alternativen zur Haustürzustellung

7. August 2019 07:56

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Der Umsatz der internationalen DPDgroup ist im ersten Halbjahr um 7,2 Prozent auf 3,73 Mrd. Euro gestiegen. Das Wachstum war getrieben durch gestiegene Preise und Zuschläge, während die beförderte Menge nur moderat um 2,3 Prozent auf 638 Mo. Pakete gewachsen ist.

Der Anteil der Zustellungen an private Empfänger (B2C) stieg auf 44 Prozent. Die größten Märkte Deutschland, Frankreich und Großbritannien verzeichneten ein solides Wachstum im einstelligen Prozentbereich, das schnellste Wachstum mit deutlich über 10 Prozent erzielte DPD in Polen und Benelux.

Der Umsatz von DPD Deutschland ist im ersten Halbjahr 2019 um 5,9 Prozent gewachsen. Die Basis dafür bildeten deutliche Preiserhöhungen sowie ein konsequenter Fokus auf margenträchtige Segmente wie den internationalen Versand sowie Premium- und Express-Services. Dadurch konnte eine Steigerung der Durchschnittserlöse um mehr als 7 Prozent erreicht werden. Zur Steigerung der Profitabilität hat DPD Deutschland das Wachstum bewusst gedrosselt und vereinzelt auch Verträge mit margenschwachen Kunden gekündigt.

„Nach einem herausfordernden Jahr 2018 können wir auf eine erfreuliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2019 zurückschauen“, erklärt Boris Winkelmann, CEO von DPD Deutschland. „Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser positive Trend auch bis Jahresende bestätigen wird. Der Kostendruck und das Marktumfeld haben sich jedoch keinesfalls entspannt. Für eine gesunde Marktentwicklung werden deutliche Preiserhöhungen auch weiterhin unumgänglich sein.“

Daneben erwartet DPD, dass die Bedeutung von Alternativen zur Haustürzustellung noch deutlich steigt. Boris Winkelmann: „Im Zuge von Preiserhöhungen und der verschärften Klimaschutzdebatte sehen wir eine zunehmende Nachfrage nach günstigen und umweltfreundlichen Belieferungen direkt an einen Paketshop.“

Deutliche Lohnkostensteigerungen sowie der branchenweite Arbeitskräftemangel tragen ebenso zu gestiegenen Kosten bei wie neue Vorschriften und Regulierungen wie etwa die ausgeweiteten Mautkosten und ein gestiegener Mindestlohn. Darüber hinaus investiert DPD in eine nachhaltige Zustellung – etwa durch Elektrofahrzeuge – und in den Ausbau und die Modernisierung der deutschlandweiten Standorte.

www.dpd.de

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  1. Germany, 63.864, 52,57 %
  2. Austria, 19.365, 15,94 %
  3. United States, 15.187, 12,50 %
  4. Switzerland, 4.505, 3,71 %
  5. Poland, 3.329, 2,74 %
  6. United Kingdom, 1.770, 1,46 %
  7. Netherlands, 1.286, 1,06 %
  8. France, 925, 0,76 %
  9. India, 842, 0.69 %
  10. Italy,  810, 0,67 %

 

Messwert: Sitzungen, Nutzer, Seitenaufrufe

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  • 06/19: 15.013,  13.124, 47.324
  • 05/19: 16.189, 14.218, 50.675

 

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