Hafen Rotterdam entwickelt einzigartige Infrastruktur für Flüssigerdgas

Seit 2011 investiert der Rotterdamer Hafen in die Infrastruktur für Flüssigerdgas. Erstes Projekt war das Gate Terminal, wo zwei Anlegestellen für Schiffe mit mehr als 7.000 m³ Kapazität betrieben werden. Aktuell ist im Hafen das erste Flüssiggas-Tankschiff im Einsatz, die Costa Smeralda, welche eine Schiff-zu-Schiff-Betankung ermöglicht.

Im November 2018 nahm das erste Schiff-zu-Schiff-Flüssiggas-Tankschiff in Rotterdam den Betrieb auf. Das CMA CGM-Schiff befindet sich im Hafenareal Waalhaven. „In den letzten Jahren war die Nachfrage nach LNG als saubere Lösung für den Antrieb gestiegen“, bestätigt Maud Eijgendaal, Business Manager LNG, Bunkering and Cruise im Hafen Rotterdam.

Im vergangenen Jahr wurden 30.000 Tonnen Flüssigerdgas im Hafen umgeschlagen. Maud Eijgendaal rechnet zwischen 2025 und 2030 mit einem Aufkommen von einer Million Tonnen. „Dies wird durch die IMO-Ambitionen angeregt“, erläutert sie. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO sieht bis 2050 eine Reduzierung des CO²-Ausstoßes im Seeverkehr um 50 Prozent vor. „Wir sind gut vorbereitet“, ist Maud Eijendaal überzeugt.

Mit den laufenden Investitionen baut der niederländische Seehafen eine einzigartige Infrastruktur für die Nutzung von Flüssigerdgas auf. Bis Ende 2019 werden sieben LNG-Bunkerschiffe eine Betriebsgenehmigung für Rotterdam haben.

www.portofrotterdam.com

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