Industriellenvereinigung: EU-Einigung stellt Weichen für Beschleunigung von Green-Tech-Investitionen in Europa

Trilog-Einigung zum Net-Zero-Industry-Act (NZIA) ist wichtiges Zeichen – folgt langjähriger IV-Forderung nach ambitionierter europäischer Industriepolitik.

In den letzten Jahren hat die EU wenig aktive Industriepolitik betrieben vielmehr wurden jedoch zahlreiche Gesetzesvorhaben des Green Deals auf den Weg gebracht, die mit einer überbordenden regulatorischen Last für Unternehmen in der EU einher gehen. Insbesondere die langwierigen und komplexen Genehmigungsverfahren, die zu übermäßigen Verzögerungen bei der Umsetzung von Industrieprojekten führen, gefährden den europäischen Standort. Rasche Genehmigungsverfahren und der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten sind entscheidend für eine erfolgreiche grüne Transformation der europäischen Wirtschaft.

Mit der Einigung zum Net-Zero-Industry-Act macht die EU somit einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Insbesondere die längst überfälligen Ansätze zur Verfahrensbeschleunigung stellen eine Chance für eine Neuausrichtung der EU-Industriepolitik dar. Es ist unerlässlich, dieses Momentum aufrechtzuerhalten, denn für einen echten industriepolitischen Wandel braucht es ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der Investitionsbedingungen. Europa braucht eine konsistente und integrative Wettbewerbsstrategie. Jetzt gilt es die Investitionsbedingungen in Europa generell zu verbessern – weitere Schritte müssen folgen.

Rückfragen & Kontakt:
Industriellenvereinigung
Marlena Mayer
Pressesprecherin
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