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LogServ will weiter wachsen

27. November 2017 09:30
LogServ will weiter wachsen

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Innovative Lösungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Die Länder Oberösterreich und Salzburg sind gute Beispiele dafür, wie sehr mit einer starken Logistikbranche der Standort abgesichert und aufgewertet wird. Denn Logistik steht heute für Innovationen und kundenorientierte Lösungen. Einer dieser Logistik-Leitbetriebe ist die Logistik Service GmbH (LogServ), die als Full-Service-Anbieter die Logistik des Linzer Standorts des voestalpine-Konzerns steuert und sich auch als Logistikpartner anderer Industriekunden etabliert hat. 

Am Werksgelände im oberösterreichischen Linz ist die 2001 als Tochter der voestalpine Stahl GmbH gegründete LogServ für die operative Abwicklung von jährlich 10 bis 12 Mio. Gütertonnen aus Europa und Übersee eingehender Rohstoffe wie Erze, Kohle und andere für die Stahlproduktion notwendige Materialien mitverantwortlich. Am voestalpine Standort in Linz betreibt die LogServ Österreichs größte Anschlussbahn sowie einen eigenen Donauhafen mit leistungsfähigen Umschlaganlagen – annähernd 64 Mio. Tonnen an Material und Stahlprodukten werden jährlich auf dem Linzer Werksgelände transportiert. Dazu kommen versandseitig mehr als 5,5 Mio. Tonnen Fertigprodukte wie Stahlcoils, die beispielsweise zu den weltweiten Kunden, u.a. in der Automobilindustrie transportiert werden. Ein Teil der Transporte – sowohl im Zulauf von Rohstoffen als auch im Versand von Fertigware – wird in Eigenregie über das Tochterunternehmen CargoServ durchgeführt.

Vielseitige Standort- und Distributionslogistik
Im Jahr 2016/17 erwirtschaftete LogServ mit seinen 900 Mitarbeitern einen Umsatz von 348 Mio. Euro, in der gesamten LogServ Gruppe waren es konsolidiert 366 Mio. Euro. Am Standort Linz liegt der Schwerpunkt der LogServ neben der Standortlogistik auf der operativen Abwicklung der Distributionslogistik für die Steel Division der voestalpine, dies macht rund zwei Drittel des Umsatzes aus. Vervollständigt wird das Angebot mit privaten Eisenbahntransporten, Fuhrparkmanagement, einer Bahnakademie, Zolldienstleistungen und umfassenden Werkstättenleistungen für Eisenbahninfrastrukur und –fahrzeuge sowie Schwerfahrzeuge. Rund ein Drittel des Umsatzes wird mit externen Kunden aus der heimischen Großindustrie erwirtschaftet. Diese sind vor allem in der Metallerzeugung und -verarbeitung, in der Baustoff- und Prozessindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau und auch in der Automobil- und -zulieferindustrie zu Hause. Auf dem Eisenbahnsektor werden Betreiber von Werks- und Anschlussbahnen, private Eisenbahnverkehrsunternehmen und Privatgüterwagenvermieter betreut.

Intelligente Verkehrskonzepte
In der Logistik lassen sich Kosteneinsparungspotenziale heutzutage nicht mehr dadurch heben, indem bei den Bahnen, Frächtern und Binnenschifffern die Preise gedrückt werden, zumal deren Margenflexibilität ohnehin schon sehr ausgereizt ist. „Logistikkosten lassen sich mit intelligenten Verkehrskonzepten einsparen“, betont Christian Janecek, Geschäftsführer von LogServ gegenüber der Zeitung LOGISTIK Express. Und daran arbeitet die LogServ-Mannschaft permanent, es werden Prozesse optimiert und auf diese Weise auch Kosten reduziert. Im Rohstoffbereich rollen 80 Prozent aller voestalpine-Transporte auf der Schiene, 20 Prozent Anteil am Modal Split hat das Binnenschiff – hier arbeitet LogServ eng mit der für den Rohstoffeinkauf verantwortlichen voestalpine Rohstoffbeschaffung GmbH zusammen. Im Outbound werden 60 Prozent der Fertigprodukte per Bahn, 30 Prozent per Lkw und 10 Prozent per Binnenschiff transportiert. Bei der Abwicklung der Binnenschifftransporte wird LogServ von der Kühne & Nagel Euroshipping unterstützt, an der LogServ mit 49 Prozent beteiligt ist.

Die Versorgungssicherheit und damit die Verfügbarkeit von ausreichendem Schiffsraum für die eingehenden und ausgehenden Transporte spielt eine wichtige Rolle. Rund 900 000 t Rohstoffe kommen jährlich über den rumänischen Schwarzmeerhafen Konstanza zur voestalpine nach Linz. Retour werden die Schiffe soweit möglich mit Coils für die Kunden in Rumänien oder Bulgarien sowie für das eigene SSC in Giurgiu (Rumänien) beladen. Leerfahrten vermeiden und die Kapazitäten in beiden Fahrtrichtungen bestmöglich auszulasten, ist die Intelligenz in der Logistik, wie sie Janecek u.a. meint.

Expansion & Innovation
In den kommenden Jahren will LogServ korrespondierend mit der Divisionsstrategie expandieren. Bis 2020 liegt ein Strategieschwerpunkt der voestalpine Steel Division auf einer stärkeren Internationalisierung der Geschäftstätigkeiten. LogServ muss hier mitziehen und für die zusätzlichen Volumina durchdachte Supply Chains entwerfen. Für den Standort Donawitz, wo voestalpine Draht und Schienen produziert, will LogServ stärker aktiv werden. Doch nicht nur zusätzliches hauseigenes Geschäft gilt es zu managen, sondern auch externe Kunden wie beispielsweise aus dem Projektgeschäft oder aus der Industrie hat Janecek, der gemeinsam mit Markus Schinko das Unternehmen leitet, im strategischen Visier.

Innovationen sind ein nicht weniger wichtiges Thema, um Investitions- und Betriebskosten einsparen. So haben die LogServ-Ingenieure gemeinsam mit dem deutschen Fahrzeughersteller Nordmeyer SMAG Mining & Drilling Technologies einen Portalhubwagen entwickelt, der seit Oktober des Vorjahres sehr erfolgreich getestet wird. Zwei weitere Fahrzeuge dieses Typs sollen 2018 geliefert werden. Er wurde für die speziellen Anforderungen auf dem Linzer Werksgelände konstruiert, um damit Brammen auf dem Werksgelände zu transportieren, weil das auf der Schiene aus Platzmangel nicht möglich ist.

Um Instandhaltungskosten zu sparen setzt man auf das sogenannte „Condition Monitoring“. Was praktisch bedeutet: In regelmäßigen Abständen wird der Zustand eines Fahrzeuges durch Messung und Analyse aussagekräftiger physikalischer Großen erfasst. Sensoren weisen frühzeitig auf Grenzbelastungen am Fahrzeug hin und machen so neben der Betrachtung der Transportprozesse einen effizienten Fahrzeugeinsatz und eine vorbeugende – und daher kostengünstigere – Instandhaltung möglich.

Cargo Service forciert Drittkunden
Auch die LogServ-Tochter CargoServ ist höchst erfolgreich unterwegs. Markus Schinko, Geschäftsführer sowohl bei LogServ als auch bei CargoServ, ist zufrieden: „Ein Meilenstein war in diesem Jahr das Erlangen der deutschen Sicherheitsbescheinigung, mit der CargoServ künftig auch in Deutschland eigene Verkehre fahren kann.“ Freilich werden Verkehre nach und in Deutschland auch künftig mit bisherigen Partnern abgewickelt, doch soll sich mit der Sicherheitsbescheinigung der Eigentraktionsanteil in Süddeutschland bis in den Raum Nürnberg erhöhen. Derzeit macht CargoServ fast 90 Prozent des Geschäfts (2016/17: rund 5 Mio. t Transportvolumen, 44,8 Mio. Euro Umsatz) für den Mutterkonzern voestalpine, 12 Prozent macht jenes für Drittkunden aus. „Diesen Anteil künftig zu steigern ist unser Ziel“, so Schinko.

Das Geschäftsmodell von CargoServ besteht darin, nachhaltig die Transportkosten für die voestalpine zu senken und gleichzeitig qualitativ anspruchsvolle Bahnverkehre abzuwickeln. Dabei gilt es, Synergieeffekte zu generieren und für die Rückfahrt entsprechende Rückladungen von Dritten zu akquirieren, um die Kapazitäten bestmöglich auszulasten.

Dies gelingt beispielsweise mit Verkehren mit Fertigware nach Deutschland, die in Kooperation mit deutschen Traktionspartnern als Rundlaufkonzept durchgeführt werden. Auf dem Hinweg werden Stahlcoils für die Automobilindustrie in Ingolstadt, Regensburg und Dingolfing transportiert, auf dem Rückweg Schrott für die Stahlproduktion in Linz. Denn in der Paarigkeit von Transporten liegt die Wirtschaftlichkeit. Nicht Wachstum um jeden Preis steht im Vordergrund, sondern effiziente Transportabwicklung, gepaart mit dem Ausnützen von Kosteneinsparungspotenzialen. (RED)

 

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