📣

42 neue Anbieter im Bereich WMS-LVS auf www.speditionssoftware-vergleich.de

Plattform speditionssoftware-vergleich.de setzt auf die bewährte Technologie von IT-Matchmaker®

Neue Plattform "Speditionssoftware-Vergleich"

Neue Online Software-Rechercheplattform für Speditionen und Logistiker verfügbar!

Sichern Sie sich Ihr Ticket zum 3. eCommerce Logistik-Day

Save the Date: 26. September, Wien

Mehr Sicherheit für Nutzfahrzeuge: Echtzeitüberwachung soll Rissschäden an LKW-Fahrwerken erkennen

8. März 2018 09:32

Beitrag bequem vorlesen lassen:

IWT: LogoBremer Wissenschaftler forschen in einem dreijährigen Projekt an der Entwicklung eines elektronischen Überwachungssystems zur frühzeitigen Erkennung von Rissschäden im Fahrbetrieb. Ziel des Projekts: Um die Sicherheit für Nutzfahrzeuge zu erhöhen, sollen die Fahrwerke künftig im Fahrbetrieb durch ein Sensor-Netzwerk überwacht werden.

Volle Autobahnen, Staus und Verkehrsunfälle: Jeden Tag werden Tonnen von Gütern auf den deutschen Straßen und Autobahnen transportiert. Die dabei eingesetzten Nutzfahrzeuggespanne sind dabei besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Der Dauereinsatz, die hohe Fahrleistung sowie die hohe Auslastung der Transportkapazität führen dazu, dass regelmäßig Wartungen an den Fahrzeugen durchgeführt werden müssen. Doch lassen sich gefährliche Schäden an den Fahrwerken nicht bereits früher erkennen?

Dieser Frage widmen sich Wissenschaftler des Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT gemeinsam mit Forschern des Instituts für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM) der Universität Bremen. „Nicht erkannte Rissschäden können nicht nur erhebliche Kosten durch Reparatur und Ausfälle mit sich bringen. Im schlimmsten Fall kann es zu gefährlichen Unfällen kommen“, so Professor Karl-Ludwig Krieger, Leiter der Forschungsgruppe ‚Elektronische Fahrzeug- und Mobilitätssysteme‘. Um Rissschäden frühzeitig zu erkennen, wollen die Wissenschaftler gemeinsam mit dem Fahrzeughersteller Schwarzmüller, der Firma Hella Fahrzeugkomponenten sowie dem Unternehmen Idem Telematics ein sensorisches Echtzeitüberwachungssystem für LKW-Trailer entwickeln.

Seit 2016 arbeiten die Wissenschaftler bereits an der Entwicklung des Systems. Grundlegend dafür sind auch Kenntnisse über die Rissbildung. Mit Hilfe der Auswertung sogenannter Körperschallsignale kann die Rissentstehung erkannt werden. Derzeit führen Wissenschaftler an der MPA Bremen Ermüdungsversuche an Großbauteilen in Form echter LKW-Fahrwerke durch, um die Signale zu detektieren. Insgesamt vier Sensoren überwachen den Achsbereich des LKW-Trailers, während dieser in einer Prüfmaschine belastet wird. „In unseren Versuchen müssen wir eindeutige Körperschallsignale identifizieren. Im echten Fahrbetrieb müssen die Signale auch aus Hintergrundgeräuschen heraus eindeutig erkennbar sein“, so Dr.-Ing Andree Irretier, Leiter der Abteilung Metallische Werkstoffe und Bauteile der MPA Bremen. „Nur wenn das gewährleistet ist, kann die Rissbildung zukünftig auch in Echtzeit erkannt und an das angeschlossene Netzwerk übermittelt werden“.

Denn die Vision des Projekts reicht weit: Ein elektronisches System soll die detektierten Rissschäden klassifizieren und die Informationen über eine Trailertelematik an das Service- und Reparaturmanagement des Herstellers oder des Logistikbetriebs übermitteln. Dadurch kann die Reparaturabwicklung vereinfacht und beschleunigt werden, wodurch Ressourcen eingespart werden. Die neue Technologie führt so zu einer Optimierung von Serviceprozessen und von Prozessen des Fuhrparkmanagements. Auch für die Umsetzung neuer Leichtbaukonzepte im Güterverkehr bietet das Trailer-Überwachungssystem Potenzial. Durch die Echtzeit-Schadensüberwachung können neue Konzepte früher im realen Fahrbetrieb eingesetzt werden. Der modulare Ansatz des Systems öffnet zudem eine Vielzahl weiterer Einsatzmöglichkeiten. Überall dort, wo es in der Industrie zu Ermüdungsrissen kommt, ist ein zukünftiger Einsatz denkbar. So könnte zukünftig dank Echtzeitüberwachung die Standsicherheit von Windkraftanlagen erhöht oder die Schadensanfälligkeit von Hafenkränen verringert werden.

Quelle: IWT/ITEM, Bildquelle: IWT

Quelle: mylogistics.net

3. eCommerce Logistik-Day

Wann: 26.09.2018, Wo: ALBERT HALL Albertgasse 35, 1080 Wien / Josefstadt
——————————————————
LOGISTIK express und das IDIH – Institut des Interaktiven Handels GmbH laden am 26. September 2018 zum 3. eCommerce Logistik-Day nach Wien herzlich ein.

Beiträge, Referentenstatements, Videos und Bildergalerien zum 3. eCommerce Logistik-Day 2018 finden Sie unter https://network.logistik-express.com/.

Anmerkung: Ende September (statt Anfang Sept.) aktivieren wir unser neues B2B Network – ein umfangreiches Job / Firmen / Branchenportal –  mit News zum eCommerce Logistik-Day, Messe LogiMAT und weiteren Events. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung kundtun und über unser Presseservice unser Informationsangebot mitgestalten. Gerne informiere ich Sie persönlich am 3. eCommerce Logistik-Day in Wien.

LOGISTIK express® Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und keine Neuigkeiten mehr verpassen.







Newsarchiv

Über 60.000 Pressemeldungen inklusive Keywords über zehn Jahre hinweg durchstöbern.




Filtere nach Tag

September 2018
M D M D F S S
« Aug    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Filtere nach Monat

Filtere nach Kategorie

Cross-medial werben!

Holen Sie sich Ihren Wettbewerbsvorsprung und werben Sie Cross-medial. Die nächste LOGISTIK express Ausgabe publizieren wir Anfang/Mitte Oktober 2018.

Bei Fragen stehe ich Ihnen allzeit gern bereit. Kontakt: Markus Jaklitsch

 

Statistiken lt. Google Analytics 

Wir verwenden Cookies

Damit wir Ihnen ein besseres Nutzererlebnis bieten können haben wir Cookies im Einsatz. Wenn Sie fortfahren, sind Sie mit der Verwendung und Verarbeitung von Cookies auf der LOGISTIK express® Website einverstanden.

Cookies zulassen und fortfahren