Metallindustrie mit Fortschritt – die fünf bekanntesten Veredlungsmethoden für Metalle

Metall ist einer der robustesten Werkstoffe der modernen Industrie. Mithilfe verschiedener Verfahren lassen sich die Eigenschaften von Metall verbessern und verändern. Das ist vor allem unter dem Aspekt wichtig, dass sich die Langlebigkeit von kritischen Bauteilen verlängern und die Sicherheit verstärken lässt. Primär setzt die Metallindustrie auf folgende fünf Verfahren, zur Sicherstellung hoher Qualität.

Plasmapolitur zur Reinigung und Glättung der Oberfläche

Mithilfe eines Plasma-Zustandes wird beim plasmapolieren die Oberfläche geglättet. Hier arbeiten Elektrochemie und Plasmaphysik zusammen, um ein umweltfreundliches und nachhaltiges Gesamtkonzept zu erreichen. Verglichen mit der Elektropolitur ist die Plasmapolitur deutlich „grüner“ und daher eine beliebte Methode der nachhaltigen Herstellung. Zum Einsatz kommt die Technik in verschiedenen Bereichen, vor allem die Automobil-, Elektronik- und Medizintechnik profitieren davon.

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Elektropolieren für glänzende Strukturen

Um eine hochglänzende und glatte Struktur zu erzeugen, wird in der Metallindustrie auf Elektropolieren gesetzt. Durch das elektrochemische Verfahren entsteht eine starke Glättung, die für erhöhte Korrosionsbeständigkeit und maximale Oberflächenhygiene sorgt. Zur Anwendung kommt die Technik in Luftfahrt und Lebensmittelindustrie, da die glatten Oberflächen weniger anfällig für Bruch und Verkeimung sind. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist auch hier die Medizintechnik, da Hygiene dort von größter Bedeutung ist. Wie wichtig glatte Oberflächen sind, zeigte jüngst das Beispiel der Lufthansa, die ihre Flugzeuge mit einer Art Haifischhaut überziehen lässt, um CO2 zu sparen.

Galvanisierung bietet Veredelung durch Oberflächenbeschichtung

Die Metallindustrie steht vor vielen Herausforderungen, neue und nachhaltige Verfahren sind gefragt. Ein gewohntes Veredelungsverfahren ist die Galvanisierung, bei der mithilfe eines elektrochemischen Verfahrens eine dünne Metallschicht auf ein Werkzeug gebracht wird. Zum Einsatz kommen primär Chrom, Nickel oder Zink. Das Verfahren wird vor allem zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit eingesetzt, wurde in den letzten Jahren aber immer häufiger durch die Elektropolitur ersetzt.

Pulverbeschichtungen vor allen aus ästhetischen Gründen wichtig

Ob Menschen etwas schön finden oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Um das Bedürfnis nach Ästhetik zu stillen, setzen metallverarbeitende Betriebe nach wie vor auf Pulverbeschichtungen. Insbesondere bei der Herstellung und Produktion von Haushaltsgeräten kommt die Technik zum Einsatz. Das Ziel ist es, ein feines und unter Hitze geschmolzenes Pulver zur optischen Aufwertung aufzutragen. Auch dieses Verfahren wird mehr und mehr ersetzt, Plasmapolitur ist die Veredelungsoption der Zukunft.

Anodisierung von Aluminium – zur Bildung einer dichten Oxidschicht

Der immer beliebter werdende Werkstoff Aluminium ist leicht, hochwertig und langlebig. Durch den Prozess der Anodisierung wird die Oberfläche durch elektrochemische Oxidation verstärkt. Es bildet sich eine Oxidschicht, die gegen Korrosion vorbeugen soll. Das Verfahren kommt primär in den Bereichen Elektronik, Raum- und Luftfahrt sowie im Bauwesen (Architektur) zum Einsatz.

Fazit: Metall als Rohstoff – Veredelungsverfahren zur Optimierung

Die Eigenschaften von Metall erklären, warum dieser Werkstoff in zahlreichen Industrien nicht ersetzbar ist. Entsprechende Veredelungsverfahren tragen dazu bei, die Eigenschaften auf jeweilige Einsatzbereiche anzupassen. Vor allem Themen wie Verstärkung, hygienische Aufbereitung und Ästhetik spielen eine wichtige Rolle. Zukünftig gesehen werden sich Verfahren wie die Plasmapolitur durchsetzen, da sie im Vergleich zu anderen Techniken nachhaltiger und ökologisch wertvoller ist.

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