Öffi-Turbo gezündet – historisches Bahnausbauprogramm bringt mehr als 18 Milliarden für den Klimaschutz

Schon mehr als 100.000 Menschen haben sich das seit einigen Tagen gültige Klimaticket gekauft, jetzt folgt der nächste historische Schritt. Klimaschutz-Ministerin Leonore Gewessler drückt beim Öffi-Ausbau ordentlich auf´s Tempo, heute wurde im Ministerrat der ÖBB-Rahmenplan 2022-2027 beschlossen, der 18,2 Milliarden Euro an Bahn-Investitionen vorsieht.

Das bedeutet, dass rund drei Milliarden Euro jährlich in die Öffis investiert werden, so viel wie noch nie. Besonders erfreulich ist aus oberösterreichischer Sicht, dass kräftig in die Regionalbahnen investiert wird. Der Rahmenplan sieht beispielsweise vor, die Pyhrnachse bestmöglich auszubauen. Hier wurden die Planungen für die Strecke von Kirchdorf an der Krems bis Micheldorf fixiert. Ebenfalls elektrifiziert und modernisiert wird der Linzer Verschiebebahnhof. Konkret im Plan vorgesehen sind außerdem die Attraktivierung und Modernisierung von mehreren oberösterreichischen Bahnhöfen und Haltestellen, sowie die Attraktivierung, die Elektrifizierung und der mehrgleisige Ausbau von etlichen Strecken in unserem Bundesland.

„Das sind großartige Nachrichten für die Pendler*innen in Oberösterreich und ganz Österreich. Mit einer gut ausgebauten Infrastruktur und guter Taktung werden die öffentlichen Verkehrsmittel einerseits zu einer bequemen Alternative für die Menschen, andererseits schützen wir damit das Klima und schaffen regionale Arbeitsplätze. Das ist aktive Klimaschutzpolitik, die uns allen nützt. Mit dem Klimaticket und den kommenden Investitionen in die Bahn-Infrastruktur zündet Leonore Gewessler den Öffi-Turbo“, freut sich Landessprecher LR Stefan Kaineder über die heute im Ministerrat beschlossenen Maßnahmen.

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