Österreichische Post investiert 500 Mio. Euro in die Paketlogistik

,,Wir haben den Anspruch in der Paketlogistik die Nummer eins in qualitativer Hinsicht zu sein. Unsere strategische Antwort auf die in- und ausländischen Mitbewerber ist die beste Zustellqualität.‘‘ Mit dieser Bemerkung erläuterte Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, die Unternehmensstrategie am wachsenden Markt für Dienstleistungen in der Paketlogistik in Österreich.

Österreich sei eine Paketsenke, der eigentliche Wettbewerb finde im Ausland statt, ,,weil große Versender wie Amazon und Zalando den Markt bestimmen‘‘, ergänzte der Manager. Bezüglich der Servicequalität betonte Georg Pölzl die mit über 90 Prozent hohe Erstzustellquote.

,,Wenn das nicht gelingt, erhalten die Empfänger die Sendungen bei uns so komfortabel wie bei keinem anderen Anbieter. Bei Retouren sind wir mit 90 Prozent Marktanteil der führende Akteur in Österreich.‘‘ Mit ein Grund dafür ist das mit 1.800 Standorten (darunter1.350 Post Partner) dicht gestaffelte Filialnetz.

Aktuell läuft bei der Österreichischen Post ein dreijähriges Investitionsprogramm in Höhe von 500 Mio. Euro für Erhaltungsmaßnahmen, Erweiterungen der Infrastruktur und zur Verbesserung der Informatiksysteme. Das Paketlogistikzentrum in Hagenbrunn (NÖ) wird am 1. Oktober 2019 feierlich eröffnet. Im Jahr 2020 folgt der Neubau in Kalsdorf bei Graz.

Die Übernahme der Aktivitäten von DHL Paket in Österreich soll nach Zustimmung der Wettbewerbsbehörde planmäßig erfolgen. ,,Wir werden alle 200 DHL-Mitarbeiter weiter beschäftigen, weil wir sie brauchen‘‘, betonte Georg Pölzl ausdrücklich. Integriert werden außerdem die DHL-Paketlogistikzentren in Wien Süd, Enns und Wundschuh bei Graz. Vom Erwerb der neuen DHL Immobilie in Hagenbrunn nimmt man Abstand. ,,Aber um diesen Logistikstandort mache ich mir keine Sorgen ‘‘, beruhigte Georg Pölzl.

www.post.at

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