Papiersäcke: perfekter Produktschutz und niedrige Beschädigungsraten

Eine aktuelle Untersuchung des schwedischen Forschungs- und Technologieinstituts Innventia stellt äußerst niedrige Beschädigungsraten an Papiersäcken auf dem Weg vom Abfüllort in den Handel fest. Die meisten Produktverluste sind auf fehlerhafte Handhabung im Einzelhandel zurückzuführen und können durch Information und Aufklärung der verantwortlichen Mitarbeiter vermieden werden.

Laut der Studie von Innventia, bei der Säcke vom Abfüllort bis zur Verkaufsstelle unter die Lupe genommen wurden, liegt die Beschädigungsrate von Papiersäcken für Zement und andere pulverförmige Baustoffe bei maximal 1 bis 2 Prozent. „Tatsächlich sind wir sogar der Überzeugung, dass hier von hundert Säcken weniger als einer betroffen ist“, sagt Kennert Johansson, Senior Project Manager und Mitglied des Forschungsteams von Innventia. „Dies ist angesichts der Indizien, die wir gesammelt haben, durchaus realistisch.“ Im Fokus der Studie standen die Lieferketten des Baustoffhandels sowie der Baumärkte für Papiersäcke und form-fill-seal-Säcke aus Kunststoff (FFS) für Zement. Die bei FFS-Säcken beobachtete Ausschussrate ist mit der von Papiersäcken vergleichbar. „Dieses Ergebnis widerlegt die jüngsten Annahmen, FFS-Säcke seien haltbarer als Papiersäcke“, sagt Stina Blombäck, Senior Adviser bei CEPI Eurokraft und EUROSAC, den Verbänden, die die Studie in Auftrag gegeben haben.

Zu den Hauptursachen für Schäden zählen falsche Palettierung und Gabelstaplermanöver, wie etwa Hängenbleiben oder versehentliches Einstechen mit den Zinken. Die Ausschussrate unterschied sich stark von Geschäft zu Geschäft, was darauf hindeutet, dass unterschiedliche Verfahren und Praktiken bei der Handhabung einen erheblichen Einfluss auf die Unversehrtheit der Säcke haben. Die Rate sollte sich demnach durch Vermittlung von idealen Vorgehensweisen im Umgang mit den Säcken senken lassen. „Die Studie belegt, dass Papiersäcke aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften optimalen Schutz und eine lange Lagerfähigkeit für pulverförmige Produkte bieten“, so Blombäck. „Dennoch betrachten wir das Ergebnis als Herausforderung und arbeiten an Lösungen und Richtlinien für die Branche, um Schäden und Verluste in der Lieferkette weiter zu reduzieren.“

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten von CEPI Eurokraft oder EUROSAC:

  • www.cepi-eurokraft.org
  • www.eurosac.org

Ihre Ansprechpartnerin:

Stina Blombäck, Senior Adviser, CEPI Eurokraft und EUROSAC
Tel.: +46 (0)70 371 09 11 ● stina.blomback@cepi-eurokraft.org

 

CEPI Eurokraft ist der europäische Verband für Hersteller von Kraftsackpapier für die Papiersackindustrie sowie Kraftpapier für die Verpackungsindustrie. Die zehn Mitglieder produzieren insgesamt 2,5 Millionen Tonnen Papier in zehn Ländern. www.cepi-eurokraft.org

EUROSAC ist die europäische Vereinigung der Papiersackfabrikanten. Ihr gehören über 75 % der europäischen Papiersackhersteller an. In 20 Ländern produzieren diese insgesamt mehr als 5 Milliarden Papiersäcke pro Jahr, wofür 650.000 Tonnen Papier an 60 Standorten verarbeitet werden. Als korrespondierende Mitglieder tragen Sackhersteller von allen Kontinenten, sowie Tütenhersteller zur Vereinigung bei; über 20 Zulieferer (Produzenten von Papier, Folie, Maschinen und Klebstoff) gehören EUROSAC als assoziierte Mitglieder an. www.eurosac.org

Innventia ist ein weltweit führendes und auf Innovationen aus Forstrohstoffen spezialisiertes Forschungsinstitut. Ein Großteil seiner Arbeit entfällt auf Projekte im Rahmen von Forschungsprogrammen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, wie das dreijährige „Innventia Research Programme“, sowie auf Entwicklungsprojekte im Kundenauftrag. Darüber hinaus führt Innventia eine Vielzahl von Direktaufträgen in Form von Analysen, Tests und Demonstrationen in den institutseigenen Labor- und Piloteinrichtungen aus. www.innventia.com

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