Schachinger: Praxistest für ersten E-Van aus Oberösterreich

1. Februar 2019 07:03

Beitrag bequem vorlesen lassen:

Ab 1. Februar ist der erste Prototyp eines in Oberösterreich entwickelten, elektrisch betriebenen Transporters im Großraum Linz/Wels im Einsatz. Unternehmen wie Kreisel Electric, Oberaigner Powertrain, Smatrics oder Energie Ingenieure Consulting haben gemeinsam mit Forschungspartnern wie der Universität für Bodenkultur, der Universität Wien und der FH Hagenberg das Entwicklungsprojekt LEEFF „Low Emission Electric Freight Fleets“  vorangetrieben.

Die Schachinger Logistik GmbH fungiert nicht nur als Projektinitiator und -führer, sondern übernimmt auch den ersten Praxistest. „Der E-Van wird bei uns in den Regelbetrieb der Paketlogistik integriert und wie jeder andere Transporter disponiert“, erklärt Peter Overkamp, CFO bei Schachinger Logistik.

Anfangs kommt der E-Van im Großraum Linz/Wels auf maximal 140 Kilometer langen Touren zum Einsatz. Danach wird der Aktionsradius stufenweise auf 200 Kilometer ausgedehnt. „Wir wollen uns sukzessive an die Kapazitätsgrenzen herantasten“, sagt Peter Overkamp. Bis September werde diese Testphase dauern. In dieser Zeit wolle man den E-Van, der mit einem von Kreisel Electric eigens entwickelten 86 kWh Akku und einem Getriebe von Oberaigner Powertrain eine Nutzlast von bis zu 1.060 Kilogramm bewegt, vom Prototypen bis zur Serienreife weiterentwickeln.

Aufgebaut ist der E-Van aus Oberösterreich auf einem Mercedes-Sprinter. „Wir haben das Auto komplett zerlegt, den Verbrennungsmotor und alle dazugehörigen Komponenten entfernt, alles genauestens vermessen und 3D-Modelle erstellt“, skizziert Markus Kreisel, CEO bei Kreisel Electric die Startphase des LEEFF-Projektes.

Auf Basis dieser 3D-Modelle konnten sowohl die perfekte Größe und Position der Akkus als auch die Getriebekonstruktion perfekt auf das Fahrwerk des Mercedes-Sprinters abgestimmt werden. Zuvor mussten freilich in aufwändiger Detailarbeit noch die Funktionsfähigkeit aller Sicherheits- und Assistenzsysteme wie ABS, ESP oder Parkassistent lückenlos überprüft und angepasst werden.

Erklärtes Ziel aller Projektpartner ist der Anstoß einer Kleinserienproduktion für E-Vans für den städtischen Güterverkehr. Damit würden die hohen Umrüstkosten konventioneller Fahrzeuge entfallen. Das soll helfen, die im städtischen Lieferverkehr verursachten Emissionen durch ein smartes und innovatives Flottenmanagement um 20-40 Prozent zu senken.

Gefördert wird das „LEEFF“ (Low Emission Electric Freight Fleets) genannte Entwicklungsprojekt vom Klima- und Energiefonds, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Der Klima- und Energiefonds fördert das Projekt mit knapp 2,7 Mio. Euro, das Gesamtbudget liegt bei 5,2 Mio. Euro. Insgesamt sind 17 Projektpartner beteiligt.

www.leeff.at; www.schachinger.com

 

Quelle: oevz.com

Das Ende des Onlineshoppings

4. eCommerce Logistik-Day / Wien, 25.09.2019

.

4. eCommerce Logistik-Day

PROGRAMM // 28.05.2019       Mehr Teilnehmer mit Online Event Management-Lösungen von XING Events.

Industrie 4.0 – ARD-alpha

Brennstoffzelle im Auto. Besser als Lithiumakkus?

NETWORK

JOBS

SIS Informatik

Softwareentwickler/in C# und .NET

2700 Wiener Neustadt, Österreich

SSI SCHÄFER IT Solutions

PRODUKTMANAGER WAMAS Enterprise Lösungen

8114 Friesach bei Graz , Österreich

Google Analytics

Generiert von GADWP 

Statistik 2019

Zeitraum: Mai 2019
Nutzer: 14.218
Sitzungen: 16.189
Seitenaufrufe: 50.675
Absprungrate: 3,02 %

Zeitraum: 01 bis 05. 2019
Nutzer: 67.034
Sitzungen: 78.670
Seitenaufrufe: 160.750

Zeitraum: 02/04:

Quelle: similarweb.com

Digitalisierung Frachtlogistik

.

Job Karriere

GEDANKENtanken

LOGISTIK express – Börsenkurs

LOGISTIK express Wertpapier Indexzertifikat
ISIN: DE000LS9HAQ6, WKN: LS9HAQ

PRESSE ARCHIV

NEWS ARCHIV