Schwarzmüller konstruiert eigenes Heck für Spedition Dettendorfer

Offene Hecktüren bei Plateaufahrzeugen waren die unvermeidbare Folge beim regelmäßigen Transport von 15 Meter langen Stahlträgern, welche die Spedition Dettendorfer durchführt. Dadurch wurde die Gesamtbreite des Fahrzeugs immer wieder überschritten. Um dem Abhilfe zu schaffen, musste eine neue Konstruktion gefunden werden.

Nach dem Anforderungsprofil des Logistikunternehmens entwarf die Entwicklungsabteilung von Schwarzmüller ein neues Heck für den 3-Achs-Plateau Sattelanhänger. Die Doppeltüren werden durch eine Bordwand und vier Absperrbalken ersetzt. Das Heck kann mit einer Plane abgedeckt werden, die sich automatisch aufrollt.

„Die Stabilität der Lösung wird durch vier Querbalken und eine Diagonalverspannung erreicht. Weil Dettendorfer entsprechende Volumina transportiert, werden jetzt rund 40 Fahrzeuge davon hergestellt,“ erklärt Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig bei der Vorstellung der neuen Lösung für die Johann Dettendorfer Spedition Ferntrans GmbH & Co KG.

Das oberbayrische Unternehmen setzt unterschiedliche Anhängertypen von Schwarzmüller ein. Dazu zählen ein speziell entwickelter Muldenkippsattel für den Schrotttransport und ein leichter Aluminium-Tanksattelanhänger für die Tankstellenversorgung.

Leichtbau sei eine der Vorzüge, die Dettendorfer an Schwarzmüller besonders schätze, betonte der geschäftsführende Gesellschafter Johannes Dettendorfer. Sein Unternehmen fahre überwiegend mit den Fahrzeugen aus Oberösterreich, weil diese flexibel an individuelle Anforderungen angepasst werden könnten.  Sein Unternehmen setzt von Schwarzmüller Kipper, Schubboden, Tanker, Plateaufahrzeuge und Hüffermann-Anhänger ein.

www.dettendorfer.de www.schwarzmueller.com

Quelle: oevz.com

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