WKÖ-Trefelik: Fortsetzung von KMU.DIGITAL als Unterstützung für Innovation im österreichischen Handel

„Die Fortführung von KMU.DIGITAL ist insbesondere auch für den Handel eine gute Nachricht in herausfordernden Zeiten“, kommentiert Rainer Trefelik, Obmann der WKÖ-Bundessparte Handel, den Start der neuen Förderrunde. „Der überwiegende Teil der Betriebe im Handel zählt zu der Kategorie KMU – gerade für kleine Unternehmen hält die digitale Transformation viele Herausforderungen, aber auch enorme Potentiale bereit“, so Trefelik weiter.

Zwtl.: Digitale Chancen für das eigene Geschäftsmodell nutzen.
Aus einer aktuellen Studie der Johannes Kepler Universität Linz im Auftrag der Bundessparte Handel geht hervor, dass Österreicher:innen im Jahr 2021 rund 8,9 Milliarden Euro für Online-Einkäufe ausgegeben haben. Das entspricht 11,5 Prozent der einzelhandelsrelevanten Konsumausgaben. Das Online-Wachstum hat sich im Vergleich zum Jahr 2020 zwar eingebremst, zeigt aber nach wie vor steigende Tendenzen.

Doch die Chancen der Digitalisierung liegen nicht nur im Erschließen von Online-Vertriebskanälen. „Ich sehe gerade im KMU-Bereich großes Potenzial, Prozesse zu verbessern, neue Kund:innen-Gruppen über Online-Kanäle zu erreichen oder auch das Sortiment im physischen Geschäft online sichtbar zu machen“, weiß Trefelik.

Zwtl.: Bis zu 9.000 Euro für Digitalisierungsprojekte.
KMU.DIGITAL fördert individuelle Beratung zu den Themen Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online-Marketing, IT-und Cybersecurity sowie Digitale Verwaltung. Gefördert wird anschließend auch die Umsetzung. Insgesamt werden Digitalisierungsprojekte mit bis zu 9.000 Euro gefördert.

Bis 2023 stehen 10 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung, um Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten zu unterstützen. Mit KMU.DIGITAL konnten seit 2017 bereits 20.000 Beratungs- und Umsetzungsinitiativen mit einem Budget von rund 20 Millionen Euro umgesetzt werden.

Die Digitalisierungsoffensive KMU.DIGITAL ist eine Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und wird durch die Europäische Union refinanziert.

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Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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