4. MICROSYS – über 50 Aussteller und 1.000 m2 Brutto-Ausstellungsfläche

Mit dem Re-Start der MICROSYS, die nach dem Umzug der Fachmessen des privaten Messeunternehmens P. E. Schall GmbH & Co. KG nach Stuttgart zugunsten der damaligen Fachveranstaltung MiNat zunächst aufgegeben werden musste, zeigt sich das Messetrio MOTEK Internationale Fachmesse für Montage, Handhabungstechnik und Automation, BONDexpo – die Fachmesse für industrielle Klebetechnologien, und schließlich MICROSYS Fachmesse für Mikro- und Nanotechnik nun wieder komplett! Damit knüpft der Messemacher Paul E. Schall an die Philosophie der Vorjahre an, in denen sich die Kombination der drei genannten Fachmessen als ideal erwies, weil sie ausschließlich und konsequent dem Gedanken der Prozessketten-Darstellung folgt und nicht irgendwelchen Trends.

Vielversprechende Basis als Triebfeder

Die 4. MICROSYS geht zuversichtlich ins Rennen, weil sie die Elemente der früheren MICROSYS-Veranstaltungen beinhaltet und wesentliche Teile der MiNat aufnimmt, um den Fachbesuchern ein „rundes“ Informations- und Präsentationsangebot offerieren zu können. Letztmals im Jahr 2006 als MICROSYS veranstaltet, zeigt sich diese Fachmesse heute in neuem Gewand und mit aktualisierten sowie erweiterten Inhalten, womit den großen Fortschritten der Mikrotechnik, der Mikrosystemtechnik und der Nanotechnik in den letzten Jahren Rechnung getragen wird. Zumal die MOTEK und ihre Partner aus Forschung und Industrie in den Jahren 2007, 2008 und 2009 mit ihrem höchst erfolgreichen Themenpark „Mikrosystemtechnik“ immer am Ball blieben, was sich jetzt als absolut richtig erweist. Denn sowohl Industrieprodukte als auch Konsumgüter basieren heute mehr und mehr auf miniaturisierten, funktionserweiterten Bauteilen und Baugruppen bzw. Subsystemen, die jedoch weitgehend im Verborgenen arbeiten und von außen kaum als Mikrosystem-Lösung wahrgenommen werden.

Das Ziel: die MICROSYS als Leitmesse etablieren

Nicht zuletzt hat die „neue“ MICROSYS ein klares eigenständiges Profil und schließt ganz bewusst nicht nur die montage- und automatisierungstechnischen Aspekte, sondern auch die Produktionstechnik zur Herstellung mikrosystemtechnischer Bauteile und Baugruppen sowie nanotechnische Material- und Oberflächenbehandlungs-Themen mit ein. Damit setzt sie sich ganz deutlich von polytechnisch orientierten Technischen Fachmessen ab, die das komplexe Thema Mikro- und Nanotechnik lediglich als „trendig und die Hallen füllend“ ansehen und nicht an der Entwicklung neuer Märkte interessiert sind, wie das seit über 40 Jahren vom Messeunternehmen Schall praktiziert wird. Die Zeichen für den Neuanfang der MICROSYS stehen mehr als gut, weil die Bestrebungen hinsichtlich Werkstoff- und Energieeffizienz, Umwelt- und Ressourcenschonung, Notwendigkeit zur Verwendung neuer Materialien, Oberflächen-Technologien, Verbindungsverfahren und dergleichen mehr entsprechend neue bzw. alternative Lösungen verlangen, die mittels herkömmlicher Technologien und Verfahren gar nicht wirtschaftlich darstellbar sind. Da es bis dato weltweit keine speziell auf diesen Themenkomplex ausgerichtete Informations-, Kommunikations-, Beschaffungs- und Business-Plattform gibt, kommt der MICROSYS die Rolle des „Branchen-Zugpferds“ zu, zumal sie im Herzen Europas stattfindet und hier auch die meisten Hersteller wie Anwender konzentriert sind.

Quelle: P.E. Schall GmbH & Co.KG

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