Betriebsführung 4.0 für die Bremische Hafeneisenbahn

10. Januar 2019 07:47

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Mit ihren Bahnhöfen in Bremerhaven, Bremen Grolland und Bremen Inlandshafen bildet die Bremische Hafeneisenbahn mit einer Schieneninfrastruktur von insgesamt 186 Kilometern eine leistungsfähige Schnittstelle zwischen dem Hinterland und den wasserseitigen Umschlagterminals. Die Industriestammgleise Güterverkehrszentrum und Hemelingen verbinden darüber hinaus das Güterverkehrszentrum GVZ Bremen und den Gewerbepark Hansalinie Bremen mit dem überregionalen Schienennetz.

„Angesichts der stetigen Steigerung des Zugverkehrs ist eine neue, leistungsfähigere IT-Struktur für die Betriebsführung der Hafeneisenbahn dringend erforderlich“, erklärt Robert Howe, Geschäftsführer der bremenports GmbH & Co. KG, die Situation. Für die Entwicklung des neuen IT-Systems sowie die anschließende Systempflege hat die bremenports GmbH & Co. KG die dbh Logistics IT AG beauftragt. Das Projekt inklusive der anschließenden Systempflege wird aus dem Sondervermögen Hafen finanziert.

Für das neue IT-System ist eine modulare Struktur vorgesehen, die aus den Funktionsbereichen Betriebsplanung, Disposition, Abrechnung, Auswertung und einem Kundenportal bestehen wird. Die einzelnen Module werden eine gemeinsame leistungsfähige Datenplattform nutzen. Prozesse sollen so effizienter, stabiler und letztlich kundenfreundlicher gestaltet werden. Qualitative Ziele stehen hier an erster Stelle.

Eine bedeutende Neuerung ist die stärkere Vernetzung innerhalb der Logistikkette im Schienenhinterlandverkehr. Hierzu dienen einerseits Schnittstellen zu den Systemen der DB Netz AG, mit denen vor allem Fahrpläne und Zugmeldungen beispielsweise über Verspätungen abgefragt werden. Andererseits ein Kundenportal, welches die Eisenbahnverkehrsunternehmen, Rangierdienstleister sowie die Terminalbetreiber in den Informationsfluss der Betriebsführung der Hafeneisenbahn einbezieht.

So können Kunden zukünftig Bestellungen erfassen und verfolgen, Zugvormeldungen abgeben, den Status ihrer Züge einsehen und Entgeltabrechnungen prüfen. Terminals erhalten die Möglichkeit, geplante Ladezeiten mit der Hafeneisenbahn abzustimmen, den Status der für sie geplanten Züge einzusehen und den Stand der Be- und Entladung zu melden. Rangierdienstleister werden beispielsweise Daten über vorgesehene Rangierbewegungen und die Bedienung der Terminals mit der Hafeneisenbahn austauschen können.

www.bremenports.de; www.dbh.de

 

Quelle: oevz.com

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