David gegen Goliath: TORWEGGE setzt sich bei IFOY-Award durch

Der Systementwickler TORWEGGE GmbH & Co. KG wurde gestern mit dem IFOY-Award ausgezeichnet. Mit dem autonom navigierenden Fahrerlosen Transportsystem (FTS) TORsten ist es dem mittelständischen Bielefelder Unternehmen gelungen, sich gegen ein Produkt des Global Players SSI Schäfer durchzusetzen. In der Kategorie „AGV / Shuttle“ überzeugten die Jury die dezentrale Intelligenz und Robustheit des wendigen Fahrzeugs. Der vom Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) initiierte IFOY-Award wird jährlich verliehen und kürt Bestleistungen in der Flurförderzeugbranche und Intralogistik. Auf einer Gala in der Münchner BMW-Welt nahm TORWEGGE gestern Abend den Preis entgegen.

Stolz auf die eigene Leistung: Beim gesamten TORWEGGE-Team herrschte nach dem Gewinn des IFOY-Awards ausgelassene Jubelstimmung. (Foto: wuermser.communications)

„Wir freuen uns sehr über den Gewinn des IFOY-Awards, der unsere Innovationskraft und Zukunftsorientierung attestiert. Auf die Leistung unseres Teams sind wir richtig stolz“, sagt Uwe Schildheuer, CEO der TORWEGGE GmbH & Co. KG. Die Auszeichnung zeigt TORWEGGE zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen, dass TORsten ein Erfolgsmodell ist. Erst auf der Hannover Messe Ende April erhielt das Unternehmen den deutschen Industriepreis. Uwe Eschment, CSO der TORWEGEGmbH & Co. KG betont das branchenübergreifend große Interesse an TORsten: „Wir haben zahlreiche Anfragen von Industrieunternehmen aus verschiedenen Branchen wie beispielweise Automotive.“ Ebenfalls sei die Resonanz auf verschiedenen deutschen Industrie und Logistikmessen durchweg positiv.

Beim IFOY-Award siegte TORsten in der Kategorie „AGV / Shuttle“. Nominiert war außerdem eine Kombination aus FTS und intelligenten, fahrenden Durchlaufregalen von SSI Schäfer und Identytec. Beide Systeme wurden bei den IFOY-Testtagen auf ihre Marktrelevanz, den Kundennutzen, den Neuheitsgrad und die Art der Umsetzung geprüft. Abgehoben hat sich TORsten durch seinen Innovationsgrad: Dezentrale Intelligenz ermöglicht es ihm, in Kooperation mit anderen Robotern Arbeitsaufträge effizient zu erfüllen. So erweitert das flexible und robuste FTS die Möglichkeiten der Automatisierung in der Intralogistik und Produktion. „Dass wir gegen einen global agierenden Hersteller von Logistiksystemen die Nase vorn hatten zeigt, dass wir unsere hoch gesteckten Ziele erreichen können“, sagt Schildheuer.

TORWEGGE entwickelt sich immer mehr zum Technologieunternehmen. Angefangen bei der Fertigung von Rädern und Rollen über die Entwicklung von maßgeschneiderten Materialflusssystemen bis hin zur Produktion von TORsten, hat das mittelständische Bielefelder Unternehmen sein Portfolio mit Blick auf die Bedürfnisse der Kunden stets erweitert. Inzwischen werden unter anderem Lösungen für den Einsatz in der Smart Factory und in der Industrie-4.0-Intralogistik entwickelt. „Mithilfe der Robotik, wie sie auch bei TORsten Anwendung findet, können wir hochtechnologische Systeme konstruieren“, so Schildheuer.

www.torwegge.de

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