Die Rolle der synthetischen Energieträger bei der Energiewende

Die Energiewende funktioniert dann am besten, wenn sich alle – Wirtschaft, Haushalte, Zivilgesellschaft und natürlich an vorderster Front Regierungen – für sie engagieren. Dazu braucht es gut aufbereitete Information und starke Kommitments aller Akteure. Unter diesem Vorzeichen richtet die eFuel Alliance Österreich gemeinsam mit dem Bundesministerium für Klimaschutz und der Wirtschaftskammer Österreich eine Konferenz über den Klimabeitrag der synthetischen Energieträger („eKKon 2022“) aus. Der Kongress findet am 20. und 21. Oktober 2022 in Wien statt. Die Anmeldung hat bereits begonnen, hier alle Infos www.ekkon.at.

Die Veranstalter bemühen sich um einen kompakten 360 Grad-Blick auf die Rolle, die eFuels bei der Transformation des Energiesystems spielen können. Vieles ist noch unbekannt, Manches entwickelt sich gerade, Einschätzungen müssen laufend angepasst werden. Die Konferenz beleuchtet die Vorteile und Nachteile, Chancen und Herausforderungen aus einer Vielzahl von Blickwinkeln, energietechnisch, energiewirtschaftlich, politisch, wirtschaftlich und ökologisch, und das parallel auf globaler, europäischer und nationaler Ebene.

Vom das „großen Ganzen“ geht es über sektorale Betrachtungen zu einzelnen Anwendungsbereichen. Diese betreffen die Mobilität, gehen aber auch darüber hinaus. Dabei sind eFuels in ein breit gestreutes Technologie-Portfolio einzubetten. Neben den Referaten werden Poster illustrieren, wie dynamisch sich das Thema in der Realität entwickelt.

Ein Experte der Internationalen Energieagentur wird die globale Sicht, eine Expertin der Europäischen Kommission die europäische Strategie erläutern. Beiträge der Fraunhofergesellschaft sowie aus Südamerika, Afrika und Asien zeigen die geografische Streuung der Investitionsaktivitäten rund um den Globus auf. Insgesamt sind Beiträge von 25 Referentinnen und Referenten vorgesehen.

Der Kongress bietet die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren und Kontakte zu knüpfen, aus denen Kooperationen entstehen können. Er soll dem Thema Schubkraft geben, da Maßnahmen gegen die Klimakrise ohne jeden Verzug in Angriff genommen werden müssen.

Die Bekämpfung der anthropogen verursachten Klimakrise bietet der Wirtschaft mannigfaltige Chancen. Eine davon ergibt sich durch die eFuels. Österreich kann sich damit zum „Green Innovation Leader“ entwickeln und unabhängiger vom Import fossiler Rohstoffe machen. Bei der Auflösung des Konflikts Ökonomie versus Klima kommt aber auch die Forschung und die Entwicklung eine entscheidende Rolle zu. Deshalb hat die eFuel Alliance einen Award für Studierende ins Leben gerufen, der heuer erstmals vergeben wird. Hochrangige Vertreter der Veranstalter werden die Awards im Rahmen eines festlichen Abendevents an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende praxisbezogene Forschungsprojekte verleihen.

Rückfragen & Kontakt:
eFuel Alliance Österreich
Dr. Stephan Schwarzer
Geschäftsführer
+43 664 381 88 26
s.schwarzer@efuel-alliance.at
https://www.efuel-alliance.at/

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