DPD setzt in den Niederlanden auf den Einsatz von EcoCombis

Der Paket- und Expressdienstleister DPD setzt in den Niederlanden verstärkt auf den Einsatz von überlangen Lkw, so genannten EcoCombis. Seit diesem Monat rollt das zweite Exemplar des neuen Lkw-Typs für DPD Niederlande. Er pendelt täglich zwischen den Städten Joure und Best.

DPD befürwortet die Zulassung von EcoCombis und unterstützt damit die Position des Bundesverbandes Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK). Durch den Einsatz von EcoCombis könne der Verkehr entlastet und die Umwelt geschont werden. "Wenn wir die Probleme zunehmender Staus lösen und den Klimaschutz verbessern wollen, brauchen wir leistungsfähigere Lkw", sagte Dr. Armin Bohnhoff, Geschäftsführer Operations und Technik von DPD. Das vorhergesagte Transportwachstum könne nicht allein über zunehmende Schienentransporte bewältigt werden. "Deshalb ist ein Umdenken in der Verkehrspolitik nötig, um die Probleme der Zukunft zu lösen."

EcoCombis sind bereits in zahlreichen Ländern Europas zugelassene Lkw, die mit einer Gesamtlänge von 25,25 Metern über die in Deutschland geltende Höchstlänge von 18,75 Metern hinausgehen und damit effizientere Transporte ermöglichen. Das Gewicht von 44 bis 48 Tonnen (bisherige Höchstgrenze in Deutschland: 40 Tonnen) führt dank einer höheren Zahl von Achsen nicht zu einer stärkeren Belastung der Straßeninfrastruktur. Aufgrund seiner Überlänge kann der EcoCombi drei statt nur zwei Container transportieren. Dadurch sinken Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß um bis zu 30 Prozent.

Die ersten Erfahrungen von DPD mit den EcoCombis in den Niederlanden sind demnach vielversprechend. Wenn die beiden EcoCombis der niederländischen Flotte wie geplant innerhalb eines Jahres rund 500.000 Kilometer zurücklegen, sparen sie dabei gegenüber den herkömmlichen Fahrzeugen bis zu 50.000 Liter Kraftstoff und reduzieren in gleichem Umfang die Umweltbelastung.

Quelle: MyLogistics       
Portal:  www.logistik-express.com

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