Hofer: AUA-Headquarter in Österreich nicht gesichert

FPÖ fordert staatliche Beteiligung im Ausmaß der Sperrminorität.

In zehn Jahren könnte Österreich als Headquarter der AUA-Geschichte sein. Als „fatalen Fehler“ sieht daher FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer die staatlichen Hilfen für die AUA ohne echte Absicherung des Standortes durch eine Beteiligung im Ausmaß der Sperrminorität: „Österreichs Verhandler wurden von Carsten Spohr über den Tisch gezogen. Da haben Amateure gegen einen Profi gespielt. Und sie haben dabei die Zukunft des Standorts verspielt. Der AUA bleibt dabei nur eine Gnadenfrist.“

Hofer hatte vor Jahren den parlamentarischen Unterausschuss zur Prüfung der Privatisierung der AUA-Anteile Österreichs geleitet und weiß, wovon er spricht. 500 Millionen Euro gingen damals an die Lufthansa, zusätzlich zu den AUA-Anteilen. Schon damals wurde versprochen, dass das Headquarter in Österreich bleibt.

„Die schwarz-grüne Regierung denkt nicht an eine dauerhafte Absicherung der AUA, sondern schiebt das Problem nur in künftige Legislaturperioden. Für Österreich muss das längerfristige Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der AUA selbst an erster Stelle stehen. Diese nun bekannt gewordene Lösung ist keine, die dauerhaft deren Interessen entspricht“, betonte Hofer.

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