Karner: Österreichischer Hilfseinsatz zur Waldbrandbekämpfung in Slowenien abgeschlossen

„Die rasche und unbürokratische Unterstützung unseres Nachbarstaates war mir ein persönliches Anliegen“, sagte Innenminister Gerhard Karner. „Der Einsatz hat gezeigt, was gelebte, europäische Solidarität bedeutet.“

Extrem hohe Temperaturen und hohe Windgeschwindigkeiten sorgten in Slowenien dafür, dass sich der Raum Renski mit starken Waldbränden konfrontiert sah. Die Brände breiteten sich auf eine Fläche von mehreren Hektar aus.

Da die hohen Temperaturen weiterhin anhalten sollten, aktivierten die slowenischen Zivilschutzbehörden am 17. Juli 2022 den Unions-Mechanismus und richteten ein Hilfsersuchen an die Mitgliedsstaaten.

Die europaweiten Kapazitäten an Löschflugzeugen waren allerdings wegen der gegenwärtigen Anzahl an Bränden vollständig ausgelastet. Deswegen erging von der Europäischen Kommission die Anfrage an die einzelnen Mitgliedstaaten, ob im Falle einer Anforderung Sloweniens Hubschrauber verfügbar wären.

Am 20. Juli 2022 forderte Slowenien den Hubschrauber von Österreich an. Dieser erreichte nach einer Flugdauer von 40 Minuten am Nachmittag das Einsatzgebiet mit einem Löschwassercontainer (max. Kapazität 550 Liter) sowie ergänzender Ausrüstung und einem Flugretter. Die Entsendung eines weiteren Hubschraubers wurde aufgrund der ernstzunehmenden Bedrohung vor Ort veranlasst. Am Morgen vom 25. Juli 2022 teilte Slowenien mit, dass keine weitere internationale Unterstützung durch Luftfahrzeuge erforderlich ist. Alle internationalen Kräfte wurden wieder an ihre Heimatstandorte verlegt.

Einsatz österreichischer Lösch-Hubschrauber.
In knapp 29 Stunden konnte in rund 400 Rotationen eine Gesamtmenge von 200.000 Liter durch zwei Hubschrauber in das Einsatzgebiet gebracht werden. „Ich danke allen Einsatzkräften für ihr Engagement und die schnelle Hilfe vor Ort“, betonte der Innenminister.

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