Leichtfried warnt vor neuerlicher Packelei bei ÖBAG-Bestellung – „Aufsichtsrat hat hohe Verantwortung für Industriestandort“

Alarmiert ist der stv. SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried in Hinblick auf die für morgen geplante Kür der neuen ÖBAG-Spitze.

„Medienberichte und die heutigen Aussagen von ÖBAG-Aufsichtsratschef Helmut Kern lassen befürchten, dass wir eine Neuauflage der desaströsen Bestellung von Thomas Schmid erleben, der als Teil des türkisen Netzwerks an der ÖBAG-Spitze installiert wurde, bis er aufgrund seiner unhaltbaren Aussagen nicht mehr tragbar war. Wenn der Nominierungsausschuss der ÖBAG dem Aufsichtsrat morgen wirklich nur eine Person für die Position präsentiert und andere Bewerber*innen gar nicht die Möglichkeit bekommen, ihr Konzept vorzustellen, dann lässt das nur den Schluss zu, dass hier neuerlich die Bestellung im türkisen Hinterzimmer ausgepackelt wurde“, sagt Leichtfried.

Der Vizeklubchef der SPÖ erinnert die Aufsichtsratsmitglieder an ihre Verantwortung. „Es geht um die Verwaltung der Milliardenbeteiligungen der Republik, um das Eigentum der Bürger*innen des Landes. Hier braucht es industriepolitische Erfahrung. Die Aufsichtsratsmitglieder sind auch gesetzlich verpflichtet, zum Wohle des Unternehmens zu agieren und müssen demgemäß den oder die Bestgeeignete auswählen!“ (Schluss) ah

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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