ÖBB setzen auf S-Bahn-Langzüge in der Ostregion

Sicherheitsabstand zu anderen Fahrgästen muss eingehalten werden können.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und den damit einhergehenden Fahrgastrückgang von 90 % haben die ÖBB vorgestern ihren Fahrplan österreichweit auf den Sonntagsfahrplan mit Verstärkung in den Hauptverkehrszeiten in der Früh und am Nachmittag umgestellt. Auf der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Rennweg und Wien Nord verkehren immer noch rund 480 Züge pro Tag. Die aktuellen Intervalle auf der Stammstrecke im Frühverkehr (5.00 bis 8.00 Uhr) verändern sich entsprechend von rd. 5 Minuten auf durchschnittlich 6 Minuten.

Grundsätzlich bleiben alle notwendigen Zug- und Busverbindungen aufrecht. Denn viele relevante Berufsgruppen sind auf den öffentlichen Verkehr angewiesen. Viele tausende ÖBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben mit rund 1.800 Zügen in der Ostregion weiterhin für die Menschen im Einsatz.

In den ersten Tagen nach der Fahrplanumstellung zeigt sich zur Hauptverkehrszeit in der Früh auf einzelnen Streckenabschnitten im Großraum Wien der Bedarf nach längeren Zügen, um den Sicherheitsabstand zwischen den Fahrgästen zu jedem Zeitpunkt der Fahrt einhalten zu können. Deshalb werden die ÖBB hier bereits ab morgen 26.03.2020 nachbessern und den Großteil der Kurzzüge auf Langzüge umstellen.

Der Implementierung eines neuen Fahrplanes geht im Normalbetrieb eine monatelange Planung und Arbeit voraus. In einem Kraftakt unzähliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde diese Arbeit nun in wenigen Tagen bewerkstelligt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise nehmen wir alle Hinweise bezüglich Sicherheitsabstand sehr ernst und schaffen so schnell wie möglich Abhilfe.

ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.
Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem der Zukunft. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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