trans-o-flex baut Logistikzentrum mit eigener Stromproduktion

In Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus der Politik und Wirtschaft Westfalens hat der Expressdienst trans-o-flex am 25. Juni in Hamm-Rhynern den Grundstein für ein neues Logistikzentrum gelegt. Damit will das Unternehmen nicht nur seine Kapazität und Produktivität steigern, sondern auch seinen ökologischen Fußabdruck verringern.

„In Hamm-Rhynern werden wir erstmals einen Standard realisieren, der in Zukunft bei weiteren Um- und Neubauten ökologisch und ökonomisch als Maßstab dienen soll“, sagte Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung. In den neuen Standort, der im nächsten Frühjahr den Betrieb aufnehmen soll, werden rund 17 Mio. Euro investiert.

Auf dem Dach der mehr als 8.000 m² großen Umschlaghalle wird zur Stromgewinnung eine Photovoltaik-Anlage installiert. Wolfgang P. Albeck: „Wir können die Energie nutzen, um die automatische Sortieranlage zu betreiben, um die Laderäume der Fahrzeuge vor der Beladung zu temperieren oder um die Batterien möglicher Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern zu laden, für deren Pkw wir mehrere E-Ladesäulen planen.

Die Immobilie wird für den Einsatz im trans-o-flex-Netz zugeschnitten und ermöglicht den Umschlag in verschiedenen Temperaturbereichen. Man werde Ware sowohl im Ambient-Bereich von 15 bis 25 Grad als auch im Kühlbereich zwischen 2 und 8 Grad Celsius abfertigen. So könne man zwei bisher separate Umschlagpunkte in Dortmund zusammenführen, schreibt das Unternehmen in einer Presseinformation.

Der Neubau entsteht auf einem 33.000 m² großen Gelände. Das neue Umschlagzentrum wird in der Form eines Y gebaut. Dieses Konzept minimiert den Flächenverbrauch, denn es ermöglicht bei gleicher Hallenfläche mehr Tore zum Be- und Entladen als andere Bauformen.

www.trans-o-flex.com

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