Welt-Recycling-Tag: Brau Union Österreich mit bierigen Beiträgen rund um Mehrweg und Rohstoffwiederverwertung

Nachhaltiges Wirtschaften durch bahnbrechende Mehrweg-Innovation, sparsamen Ressourceneinsatz und Wiederverwertung.

Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. „Unser Produkt, das Bier, besteht zu 100 Prozent aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Aber im Bereich der Verpackung leistet die Brau Union Österreich ihren Beitrag zum Thema Rohstoffwiederverwertung. Immerhin tragen Verpackungen zu 29 Prozent zu unserem Carbon Footprint bei“, so Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG bei der Brau Union Österreich. „Nicht zuletzt deshalb streben wir mit unserer ‚Green Packaging‘-Initiative effiziente Verpackungslösungen an und versuchen, Abfall zu vermeiden sowie eine geschlossene Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Ein großer Wurf ist ganz aktuell mit einer neuen Mehrweg-Kleinflasche gelungen, die gemeinsam mit Vetropack entwickelt wurde, bereits – gefüllt mit der Innovation Gösser Biostoff – am Markt erhältlich ist und der gesamten Brauereiwirtschaft zur Verfügung stehen wird.“

Innovation am Mehrweg: Vorstoß mit neuer 0,33-Liter-Standardflasche

Bier ist die Getränkekategorie, die mit Abstand am häufigsten in umweltfreundlichen Mehrweggebinden zu Kunden und Konsumenten kommt. Diese können bis zu 40-mal wieder befüllt werden, d.h. es müssen nur Etiketten und Verschluss erneuert werden und dadurch werden wertvolle Ressourcen gespart – und es macht einen großen Unterschied im CO2-Fußabdruck. „Die wenigsten wissen, dass es bis zu 75 Prozent CO2-Emissionen spart, wenn man Mehrweg- statt Einwegflaschen kauft. So kann jeder und jede Einzelne mit einer einfachen Einkaufsentscheidung einen großen Beitrag leisten“, erklärt Straka. „Und alle, für die die Form, die Größe oder das Gewicht ein Argument gegen die bisher gängige Mehrwegflasche war, bekommen nun eine gangbare Alternative präsentiert – zusätzlich zur Gebindegröße und der neuen, handlichen 12er-Kiste hilft nämlich eine Leichtflaschentechnologie, Gewicht zu sparen.“

Bevölkerung denkt nachhaltig

Das Thema Recycling und das angrenzende Thema Mehrweg ist auch für die Bevölkerung wichtig, wie die repräsentative Studie zum aktuellen Bierkulturbericht (www.brauunion.at/bierkultur) belegt: 76 Prozent der regelmäßigen Biergenießer bevorzugen Mehrwegflaschen, bei den sporadischen Biertrinkern sind es immer noch 58 Prozent. Bei der Landbevölkerung bevorzugen 77 Prozent Mehrweg, bei den Städtern sind es 57 Prozent. 61 Prozent unserer Landsleute sind der Meinung, dass Bier generell nur in Mehrwegflaschen verkauft werden sollten – bei den über 60-Jährigen sind dies sogar 69 Prozent.

Dass das Verpackungsmaterial – wie Karton-Sechserträger und Kisten – zu 100 Prozent wiederverwendbar sein sollte, ist 54 Prozent unserer Landsleute wichtig. Gut die Hälfte (53 Prozent) befürwortet ein Pfandsystem für Bierdosen und 49 Prozent legen darauf Wert, dass auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen geachtet wird.

Green Packaging: Maßnahmen mit großer Wirkung

Seit 2020 sind die Etiketten auf den Gösser Märzen-Flaschen aus Recycling-Papier – eine Maßnahme, die durch diverse technische Verfahren möglich wurde und große Wirkung entfaltet: Bei der Produktion der Etiketten werden 43 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart – und 1.000 Bäume erhalten. Außerdem wird bei der Herstellung nun um 40 Prozent weniger Wasser gebraucht – in Summe werden 3.900m3 Wasser pro Jahr gespart.

Auch in anderen Bereichen setzt man vermehrt auf Recycling: In der Brauerei Schwechat werden 24-er Dosen Trays mit einer Recycling-Folie verpackt, dadurch werden 67 Tonnen Plastik pro Jahr eingespart. Außerdem werden aus alten Gösser Kisten durch Schreddern neue gemacht. Auch bei Veranstaltungen wird vermehrt auf Mehrwegbecher gesetzt. Selbstredend wird auch in den Produktionsbetrieben auf sortenreine Abfallsammlung geachtet und der gesammelte Abfall einer neuen Verwendung zugeführt.

Ambitioniertes Ziel: netto CO2-neutral bis 2030

Nachhaltigkeit war und ist in der Brau Union Österreich schon lange ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Daher ist für die Brau Union Österreich ein nachhaltiger und schonender Verbrauch der Ressourcen wichtig. Darauf achtet das Unternehmen angefangen bei den Rohstoffen über die Produktion, den Brauprozess bis hin zur Auslieferung an die Kunden. Mit der Strategie „Brew a Better World“ wird die Brau Union Österreich gemeinsam mit der ganzen Heineken-Familie als erstes Brauereiunternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion netto CO2-neutral sein, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette. Damit setzt das Unternehmen diesen Schritt sogar zehn Jahre vor dem Ziel des Pariser-Klimaabkommens.

Ein Überblick über alle Nachhaltigkeits-Initiativen, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) des UN Global Compact orientieren, findet sich im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird der Bericht nicht gedruckt, ist aber online auf der Unternehmenswebsite zugänglich: www.brauunion.at/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsbericht/

Über die Brau Union Österreich

Über 5,0 Mio. HL Bier setzt die Brau Union Österreich in einem Jahr ab – mit fünfzehn führenden Biermarken, über 100 Biersorten und laufenden Innovationen. Das Unternehmen steht sowohl für Internationale Premium-Brands wie Heineken und Desperados, die Cider-Marken Strongbow und Stibitzer, das neue Hard Seltzer Pure Piraña, österreichweit verbreitete Top-Marken wie Gösser, Schwechater, die Weizenbiermarke Edelweiss und das alkoholfreie Schlossgold sowie Marken mit starker regionaler Bedeutung wie Zipfer, Puntigamer, Wieselburger, Kaiser, Schladminger, Reininghaus, Villacher und Fohrenburger. 2.700 Mitarbeiter in ganz Österreich sorgen dafür, dass rund 49.000 Kunden und Millionen Bierliebhaber im ganzen Land mit Bier versorgt werden. Dass die Brau Union Österreich dabei auf beste Rohstoffe, höchste Qualität und nachhaltige Produktion – sowohl im Umwelt- als auch im gesellschaftlichen Bereich – setzt, versteht sich von selbst. Dafür wurde die Brau Union Österreich mit dem Prädikat „GREEN BRAND“ ausgezeichnet. Seit 2003 ist die Brau Union Österreich Teil der internationalen HEINEKEN-Familie. www.brauunion.at

Rückfragen & Kontakt:
Mag. Dr. Gabriela Maria Straka, EMBA
Mitglied des Management Boards
Director Corporate Affairs & ESG Sustainability
Diplom-Biersommelière
Tel.: 0664 838 1864
E-Mail: g.straka@brauunion.com
www.brauunion.at

MMag. Monika Steinkogler, Bakk.
Corporate Affairs
Biersommelière
Tel.: 0664 838 1766
E-Mail: m.steinkogler@brauunion.com
www.brauunion.at

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