AWS und Volkswagen produzieren die Zukunft

AWS, Innovationen, Künstliche Intelligenz, Machine Learning.

Bereit für ein kleines Gedankenexperiment? Dann stellen Sie sich einen Produktionsprozess mit fünfzehn Schritten vor. Und nun nehmen wir einmal an, dass im Idealfall am Ende dieses Prozesses jede Stunde genau 100 Einheiten eines Produkts fertiggestellt werden. Tatsächlich werden aber Stunde für Stunde nur 80 Einheiten gefertigt. Jetzt fragen Sie sich sicher: Warum ist das so? Wo gibt es hier noch Optimierungsbedarf?

Intelligente Fehlersuche – dank Künstlicher Intelligenz und Machine Learning.
Dieses Optimierungspotential und Methoden hierzu zu finden, ist ein äußerst langwieriges und schwieriges Unterfangen – gerade bei immer längeren und komplexeren Produktionsketten. Zumindest für einen Menschen. Software ist da bedeutend schneller. Sie kann entsprechende Daten aller einzelnen Schritte der Produktionskette in Windeseile auslesen und analysieren, um den Fehler zu finden, der den Prozess aufhält. Ein umfangreiches Portfolio von mehr als 175 Diensten, unter anderem für Machine Learning, offeriert Amazon Web Services, kurz AWS: Die Grundidee ist das Angebot von IT-Services aus der Cloud. Firmen können ihre IT von AWS beziehen und damit virtuelle Rechenzentren aufbauen. Dafür stellt AWS einzelne Dienste, wie Rechenleistung, Speicher oder sogar spezielle Software bereit.

Für so komplexe Projekte aber, wie die Überwachung des oben beschriebenen Produktionsprozesses, geht AWS noch weiter und entwickelte eine Arbeitsweise, die Customer Engineering heißt: Dabei wird in direkter Zusammenarbeit mit der Kundin oder dem Kunden auf diesen spezifisch zugeschnittene Software Lösungen erstellt. Das Neue daran ist, dass der Kundin oder dem Kunden nicht ein fertiger Service übergeben, sondern gemeinsam ein neuer Service definiert, entwickelt und betrieben wird. Und mit genau solch einer Aufgabe beschäftigt sich AWS in Berlin. Aktuell gibt es ein Pilotprojekt mit Volkswagen. Hier wird eine Optimierung des Produktionsprozesses entwickelt, indem Daten von den Maschinen aus der Automobilproduktion verarbeitet und in die Cloud übertragen werden. Dort können sie ausgewertet werden. Möglichkeiten zur Nutzung dieser Daten gibt es viele: neben der beschriebenen Effizienzsteigerung etwa die Reduktion von Abfällen oder des Energieverbrauchs. Kompliziertere KI-Anwendungen sind zudem potenziell in der Lage, Voraussagen über den Verschleiß von Teilen bestimmter Produktionsmaschinen zu treffen, sodass man sie frühzeitig tauschen und so die Produktion aufrecht halten kann.

Die Zusammenarbeit von AWS und Volkswagen ist auf Jahre angelegt.
Die Anwendungsfelder sind also vielseitig – ein Vorteil, den Volkswagen im Rahmen des gemeinsamen Projekts mit AWS auslotet. Das Ziel: die Volkswagen Digital Production Platform. „Die ‚Wolke‘ führt Daten aller Maschinen, Anlagen und Systeme aus sämtlichen Fabriken zusammen. Dadurch können wir unsere Prozesse besser analysieren – und beschleunigen. Perspektivisch wollen wir auch die globale Lieferkette mit mehr als 30.000 Standorten und 1.500 Partnerunternehmen in die Cloud integrieren“, skizziert Gerd Walker, Chef der Volkswagen Konzern Produktion, die Zielsetzung. „Mit Amazon Web Services gewinnen wir einen starken Partner. Er verfügt über große technologische Fähigkeiten und innovative Cloud-Technologien im Produktionsumfeld. Insbesondere in den Bereichen Logistik und Lieferkette zählen sie mit zur Spitze“, so Walker.

Anfang des Jahres 2019 wurde die Zusammenarbeit geschlossen. Seither gibt es in Berlin-Mitte ein Amazon Entwicklerteam, das bei dem Volkswagen Projekt unterstützt. Volkswagen setzt Ingenieure und IT-Spezialisten ein, die direkt mit Amazon Ingenieuren kollaborieren. Die Zusammenarbeit ist entsprechend eng – eine ganz besondere Chance und Bereicherung für beide Seiten, die jeweils viel voneinander lernen können.

Das Berliner Amazon Team wächst und sucht langfristige Verstärkung.
Das Berliner Team soll noch wachsen. Schließlich gibt es viel zu tun, die Arbeit ist abwechslungsreich und bietet eine einmalige Konstellation. Denn auch wenn es derzeit keinen feststehenden Zeithorizont gibt: die Kooperation ist auf Jahre hinaus angelegt. Daher sucht AWS vor Ort nach langfristiger Verstärkung des Amazon Entwicklerteams, zum Beispiel in den Bereichen Softwareentwicklung und Produktentwicklung. Wenn Sie also Lust haben, in einem innovativen und einzigartigen Umfeld zu arbeiten, Berlin als Automotive-Standort mitzuprägen und die Zukunft intelligenter Cloud-Lösungen im industriellen Umfeld zu gestalten, dann bewerben Sie sich jetzt!

 

Quelle: AMAZON

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