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Dynamisch, multifunktionell, effizient

30. November 2018 15:43
Dynamisch, multifunktionell, effizient

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Die Wirtschaftlichkeit eines leistungsstarken AKL-Regalbediengerätes (RBG) zeigt sich nicht nur durch seine Geschwindigkeit, Nutzlast oder einen niedrigen Stromverbrauch. Der Mehrwert für den Anwender liegt in der intelligenten Vernetzung sämtlicher mechanischer, steuerungstechnischer und funktioneller Eigenschaften, die nachweislich im Praxiseinsatz ermittelt werden und letztlich für die Verfügbarkeit und Lebensdauer entscheidend sind.

Beitrag: Redaktion

In die mechanische und steuerungstechnische Entwicklung der neuesten RBG-Generation ist das gesamte Planungs-, Realisierungs-, Service- und Anlagenbetreiber-Know-how des Generalunternehmers WITRON eingeflossen. Das standardisierte Fahrzeug überzeugt weltweit Logistiker in hochdynamischen Verteilzentren des Lebensmitteleinzelhandels, des E-Commerce und der Distribution und kann sowohl in normaler Umgebungstemperatur als auch im Frische- und Tiefkühlbereich eingesetzt werden – ausgelegt für einen Dauerbetrieb für 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.

„Wir denken bei unseren Entwicklungen immer ganzheitlich“, so Martin Stich, technischer Geschäftsführer bei WITRON. „Bezogen auf unser Förderelement bedeutet dies, dass auch hier sämtliche Eigenschaften und Komponenten als komplette Einheit gesehen werden. Diese gilt es mit höchster Effizienz in das logistische Ökosystem eines zukunftsweisenden Logistiksystems zu integrieren“.

Hohe Dynamik – hohe Flexibilität
Mit der Fahrgeschwindigkeit von über 6 m/s, einer Beschleunigung von mehr als 4 m/s und einer Hubgeschwindigkeit von 3 m/s können die WITRON-RBG sowohl Behälter, Trays als auch Kartons mit einer Nutzlast von 200 Kilogramm pro Fahrt transportieren. Durch zwei hochdynamische und innovative Lastaufnahmemittel pro Fahrzeug entsteht bei der gleichzeitigen Einlagerung und Auslagerung die Möglichkeit bis zu acht Ladungsträger gleichzeitig zu bewegen. Die Konsequenz: Hohe Leistungen beim Ein- und Auslagern. In den von WITRON realisierten Hochleistungsanlagen werden pro Gerät bis zu 600 Ladungsträger in der Stunde bewegt. Diese Leistungsdichte kann in der Praxis aber nur erreicht werden, da eine intelligente und ausgereifte Software die Fahrzyklen entsprechend optimiert und die Verfügbarkeit der Geräte entsprechend hoch ist.

Bei der Realisierung von Gesamtsystemen steht bei WITRON der Kunde, der stets eine zuverlässige und höchst verfügbare Anlage erwartet, immer an oberster Stelle. Deshalb wird sowohl bei Neuentwicklungen als auch bei Evolutionsstufen immer darauf geachtet, den besten Mix aus neuer und bewährter Technik einzuhalten und dennoch neue Ideen und Konzepte einfließen zu lassen. Als Beispiel kann man den Aluminiummasten nennen, welcher als Leichtbaumast aus einem Guss sowohl mit höchster Stabilität als auch mit entsprechender „Geschmeidigkeit“ für ein optimales Fahr- und Schwingverhalten in allen Temperaturbereichen sorgt.

Das Know-how beim Aluminiummast liegt dabei in der statischen Struktur des Mastes selbst, um die bestmöglichen Schwingungseigenschaften bei geringstem Gewicht zu erreichen. Andere Konzepte wie Gittermasten oder GFK-Materialien bergen Risiken, da diese zu steif oder zu elastisch sein können, keine konstanten Eigenschaften bei Temperatureinflüssen besitzen oder z.B. beim Gittermast nur durch Schraub- und Klemmverbindungen zusammengehalten werden. Der bewährte, aus einem Stück hergestellte Aluminiummast bietet statisch gesehen nach wie vor das optimale Verhalten in Bezug auf Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Fahrverhalten. „Solange neue Konzepte und Materialien lediglich punktuell Vorteile bieten, bislang aber nicht flächendeckend überzeugen, macht eine Umsetzung für uns keinen Sinn“, erklärt Martin Stich.

Für WITRON ist das Regalbediengerät in erster Linie nur ein hochdynamisches Element in einer logistischen Gesamtlösung. Entscheidend für das Konzept ist jedoch, die Elemente sinnvoll miteinander zu kombinieren. So ist es z.B. bei unseren Lösungen in Bezug auf Leistung und Lagerbestand deutlich wirtschaftlicher, zwei Regalbediengeräte mit zehn Metern übereinander zu platzieren, anstatt Geräte mit über 20 m Höhe zu bauen“, so Martin Stich.

Neue innovative Rechner- und Steuerungstechnologien nach dem Standard Industrie 4.0, in Verbindung mit einem zukunftsweisenden, webbasierenden Bediener- und Visualisierungskonzept sorgen außerdem für hohe Effizienz im Anlagenbetrieb, eine hohe Verfügbarkeit und einen schnellen transparenten Serviceeinsatz im täglichen Betrieb. „Hier können wir ebenfalls auf unsere 46-jährige Erfahrung in der Realisierung von Konzepten mit Regalfahrzeugen zurückgreifen“, so Stich weiter.

Niedriger Energieverbrauch – Rückspeisung in das Stromnetz.
Innovativ zeigen sich die WITRON-Geräte ebenso im Energiemanagement. Mittels ständiger Weiterentwicklung bewährter Konzepte mit Rückspeisemodulen, welche sich seit vielen Jahren verschleißfrei in der Praxis bewährt haben, konnte ein minimaler Stromverbrauch erreicht werden. Eine über mehrere Jahre von WITRON entwickelte Steuerungslogik vernetzt alle Antriebe miteinander, damit die jeweiligen Einheiten energieoptimiert in direkter Abhängigkeit von den anderen Einheiten agieren können, ohne dabei die Durchsatzleistung zu beeinflussen. Selbst die neuesten am Markt verfügbaren Positioniersteuerungen können diese Anforderung nicht erfüllen, da ausschließlich in der SPS alle relevanten Informationen vorhanden sind.„Real gemessene Werte beweisen so zum Beispiel, dass der durchschnittliche Verbrauch eines Behälter-Regalbediengeräts bei Volllastbetrieb minimalste Energiewerte erreicht“, so Martin Stich. Überschüssige Bremsenergie, welche nicht unmittelbar auf dem Regalfahrzeug verwendet werden kann, wird über die Rückspeisemodule direkt ans Netz zurückgegeben und von anderen Elementen innerhalb des Logistiksystems sofort wieder genutzt. Damit wird keine Energie unnötig verschwendet oder muss aufwendig zwischengespeichert werden. In Punkto Stromverbrauch und Energieeffizienz sieht WITRON weiterhin die Energie-Rückspeisung, welche bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz ist und permanent weiterentwickelt wird, als klaren Vorteil. Andere Systeme wie z.B. derzeit am Markt diskutierte Konzepte der dezentralen Energiespeicherung mit PowerCaps müssen sich in Punkto Technik, Lebensdauer, Verfügbarkeit, Betriebskosten, Gewicht, Temperaturunabhängigkeit etc. erst einmal im Dauerbetrieb gegenüber der verschleißfrei arbeitenden Rückspeiseeinheit beweisen.

Überzeugende Fertigungsqualität – optimal getaktete Wartungszyklen.
Der ganzheitliche Entwicklungs-Ansatz des Logistik-Generalunternehmers kommt nicht von ungefähr. „Da WITRON die automatisierten Anlagen seiner Kunden selbst plant, fertigt, realisiert, und mit einem eigenen OnSite-Service-Team direkt vor Ort eine permanent hohe Anlagenverfügbarkeit gewährleistet, spiegeln sich diese Rückflüsse in der Produktqualität der Fördertechnikkomponenten wieder.

Wir profitieren so von einem unschätzbaren Erfahrungszuwachs mit jedem einzelnen Projekt“, ist sich Martin Stich sicher. Proaktive Wartungsprozesse, auf Grundlage von Betriebsdatenerfassung und in Verbindung mit dem WITOOL, einem selbstentwickelten webbasierenden Service-Management Tool, stünden für eine lange Lebensdauer, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit der WITRON-Anlagen. „Dies macht unsere Kunden erfolgreich und WITRON zu einem zuverlässigen Partner“. Gerade diese Kundennähe und das permanente „Ohr am Markt“ gewährleisten einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der letztendlich zu Entwicklungen führt, die höchsten Ansprüchen gerecht wird. (RED)

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 4/2018

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LOGISTIK express®, Markus Jaklitsch
E-Mail: info@logistik-express.at
Homepage: https://www.logistik-express.com/

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