Gebrüder Weiss drückt in Ungarn weiter aufs Tempo

Bei der Gebrüder Weiss Kft. (Budapest) startet das umfangreichste Investitionsprogramm in der 31-jährigen Unternehmensgeschichte. Anfang Juni nehmen die beiden neuen, jeweils 2.500 m² großen Standorte in Zalaegerszeg und Pécs den Betrieb auf.

Daraus resultiert eine neue Struktur mit sechs gleichgestellten Regionen mit jeweils eigenständigen Entscheidungsbefugnissen, kündigte Bálint Varga, Geschäftsführer der GW Kft., bei einer Pressekonferenz an. Sämtliche Standorte bieten den Kunden das gesamte Leistungsangebot von Gebrüder Weiss an.

In Dunaharaszti läuft in Kürze der Bau von weiteren 22.000 m² Hallen- und Bürofläche zusätzlich zu den bestehenden Lagerflächen von 23.000 m² in mehreren Gebäuden an. Das Investment beträgt 10 Mrd. HUF. Außerdem soll in den nächsten Jahren um 2 Mrd. HUF ein Logistiklager in Györ entstehen, verkündete Thomas Schauer, Regionalleiter Gebrüder Weiss für Südosteuropa.

Die GW Kft. erzielte 2020 einen Umsatz von 19,2 Mrd. HUF (+5 %). Das Ergebnis der Gesellschaft lag mit über einer Milliarde Forint fast um das Zweifache über dem Vorjahreswert von 598 Mio. HUF. Dieser Ertrag wurde mit einer Aufstockung der Belegschaftszahl um 15 Prozent auf rund 500 Mitarbeitende und einer erheblichen Reduzierung der Betriebskosten erzielt.

Thomas Schauer stellte vor der Presse fest, dass die GW Kft. zu den Gewinnern der durch Corona ausgelösten Wirtschaftskrise gehört. So stieg das bewegte Aufkommen im Vergleich zu 2019 um 12 Prozent auf 1,3 Mio. Sendungen, wobei der Geschäftsbereich „Home Delivery“ ein Wachstum von 80 Prozent verzeichnete. Mit 230.000 zugestellten Sendungen an private Haushalte ist die GW Kft. zum ungarischen Marktführer im Segment B2C aufgestiegen.

Im Rahmen der Restrukturierung wird in den letzten Tagen des Jahres der heutige Standort Hajdúdorog auf den dreimal größeren Standort in Polgár verlegt. Die Betreuung der Kunden an den Standorten Vecsés, Biatorbágy, Mosonmagyaróvár bleibt in unveränderter Form bestehen.

www.gw-world.com

Quelle: oevz.com

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