Lenzing-Werk im Burgenland als weiteres prominentes Sanktions-Opfer

340 Arbeitsplätze wegen explodierender Gaspreise in akuter Gefahr.

Wie Medien berichten, muss der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing an seinem Standort im burgenländischen Heiligenkreuz die Produktion zurückfahren. Als Grund nannte ein Unternehmenssprecher die hohen Gaspreise, durch die es derzeit nicht möglich sei, profitabel zu produzieren. Beim AMS sei bereits Kurzarbeit angemeldet worden. In Heiligenkreuz sind 340 Mitarbeiter beschäftigt. FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl: „Dieses Beispiel ist genau das, wovor wir gewarnt haben. Durch die Sanktionen klettern die Energiepreise immer weiter und bringen auch große Industriebetriebe in höchste Bedrängnis. Wie viele solche Hiobsbotschaften müssen noch bekannt werden, bis diese Bundesregierung endlich einsieht, dass die Russland-Sanktionen in erster Linie unserer Wirtschaft schaden, auf den Krieg in der Ukraine aber keinerlei Auswirkungen hat?“

Für die von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter verschlimmere sich die Situation damit weiter, da sie auf Teile ihres Gehalts verzichten müssen. „Lebensmittel, Energie, Treibstoffe – all das wird immer teurer, es kommt durch die Kurzarbeit aber weniger Geld aufs Konto. Die Lenzing-Mitarbeiter in Heiligenkreuz zahlen nun also doppelt drauf“, bedauerte Kickl. Das Beispiel Lenzing zeige, wovor die FPÖ seit Monaten warne. „Wenn das Gas abgedreht oder es so teuer wird, dass die Industrie nicht mehr produzieren kann, dann steht Österreich vor einem echten Problem. Wenn die energieintensiven Sparten wie Lebensmittelindustrie, chemische Industrie und viele andere Zweige die Produktion einstellen müssen, dann ist der Super-GAU erreicht. Die Regale in den Geschäften werden immer leerer, soziale Unruhen können dann wohl nicht mehr ausgeschlossen werden. Ist das wirklich der Preis, den unsere Bürger für den Krieg in der Ukraine bezahlen wollen und sollen? Mit Sicherheit nicht!“, unterstrich FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl und forderte einmal mehr einen sofortigen Ausstieg aus den Russland-Sanktionen.

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