Lush segelt von Portugal nach England

Das britische Unternehmen Lush Fresh Handmade Cosmetics hat es sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck der eigenen Produkte zu reduzieren. Den Anfang macht der Cork Pot Behälter aus Portugal. Eine wiederverwendbare, kompostierbare Aufbewahrungsmöglichkeit aus Kork.

Nach der Wahl des Kork-Lieferanten, war es Lush ein Anliegen, noch einen Schritt weiter zu gehen und die CO2-Bilanz der Produkte entlang der gesamten Produktion und speziell während der Transportphase deutlich zu reduzieren.

Dafür beauftragte das Unternehmen 2018 ein niederländisches Segelschiff, das nach einer vierwöchigen Reise eine Tonne Fracht von Portugal nach Dorset lieferte. Diese traditionelle Transportmethode erwies sich als eine der nachhaltigsten. Lush setzte im Juli 2019 ein zweites Mal auf diese Art des Transports.

Agnes Gendry vom Lush Ethical Buying Team über die wirtschaftlichen Erwägungen im Vergleich zu einer motorisierten Lieferung: „Ja natürlich ist es schneller und logistisch gesehen wesentlich einfacher, ein konventionelles Schiff zu nutzen als ein Segelboot. Wir finden aber, dass es in einer Zeit zunehmender Umweltbelastung, umso wichtiger ist, alle umsetzbaren Lösungen zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks zu prüfen.“

„Die Nutzung von Segelschiffen ist dabei mehr als eine schöne und nostalgische Art, Güter zu transportieren – es ist ebenso eine emissionsfreie Alternative, die es wert ist, wieder in Betracht gezogen zu werden. Wir hoffen, in den nächsten zwölf Monaten noch mehr Güter mit dem Segelschiff zu transportieren und diese Form der Frachtabwicklung in unsere reguläre Praxis zu integrieren“, sagt er weiter.

Das britische Unternehmen ist Aktivist, Hersteller und Einzelhändler von frischer, handgefertigter Kosmetik mit über 900 Filialen und weiteren E-Commerce Shops in 51 Ländern. In Österreich umfasst das Geschäft derzeit sieben Filialen sowie einen E-Commerce-Shop. Im Einzelhandel werden ca. 100 Mitarbeitende beschäftigt.

www.lush.com

Quelle: oevz.com

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