ONK: Farbige Schilder beschleunigen Prozesse bei Chemielieferanten

Farbige Schilder beschleunigen Prozesse bei Chemielieferanten

Im Zuge der Umstellung ihres ERP-Systems hat die Möller Chemie GmbH & Co. KG ihre Blocklager in Steinfurt von ONK kennzeichnen lassen. Damit sich die verschiedenen Lagerbereiche schon von weitem schnell unterscheiden lassen, sind die von der Hallendecke abgehängten Schilder in Farbe gehalten: Ein roter Hintergrund weist Sperrlager aus, ein gelber Bereitstellungszonen und ein blauer steht für Produktionsbereiche.

Auf einer Betriebsfläche von 22.500 Quadratmetern entwickelt, füllt, mischt, verpackt, lagert und kommissioniert Möller Chemie chemische Produkte.70.000 Tonnen pro Jahr liefert dasmittelständische Familienunternehmen unter anderem an die chemische, Automobil-, Lebensmittel- und Textilindustrie sowie an Farben- und Lackhersteller in ganz Europa. Am Sitz in Steinfurt im Münsterland, nahe der niederländischen Grenze, verteilen sich Blocklager auf insgesamt sechs Hallen für unterschiedliche Lagerklassen. „In zwei davon lagern wir ausschließlich Feststoffe bzw. Sackware, in den vier anderen flüssige Gefahrstoffe“, erklärt Marc Schomaker, Produktionsleiter bei Möller Chemie. Um nun auch in der Beschaffung, Fertigung und Logistik die Prozesse zu digitalisieren, hat Möller Chemie seine bestehende Software auf ein ganzheitliches, speziell an den Chemiebereich angepasstes ERP-System umgestellt. Eine wichtige Voraussetzung dafür war die Kennzeichnung der verschiedenen Lagertypen und -plätze mit barcodieren Schildern, um die unterschiedlichen Lagerplätze einzuteilen und Ein- sowie Umlagerungen digital erfassen zu können. Damit hat Möller Chemie die Kölner ONK GmbH beauftragt.

70.000 Tonnen Feststoffe sowie flüssige Gefahrstoffe liefert die Möller Chemie GmbH & Co. KG pro Jahr an mehrere hundert Kunden in ganz Europa. 1.500 Produkte umfasst das Sortiment. Die Gebinde werden in sechs Hallen in Steinfurt im Münsterland übereinander in ca. 150 Reihen gestapelt. Im Zuge der Umstellung des ERP-Systems hat ONK die Blocklager gekennzeichnet.

Vorortberatung und Vorabtests

„Bisher waren nur die Lagerorte unterteilt. Mit der Kennzeichnung von Lagerflächen hatten wir noch keine Erfahrung“, sagt Schomaker. Bei einer Vorortberatung hat ONK die Gegebenheiten genau erfasst, Aufmaß genommen und Muster getestet, denn die Schilder sollten mittels einer speziellen, von ONK entwickelten Unterkonstruktion von der Hallendecke abgehängt werden. „Die Beschilderung muss bei uns gut sichtbar sein, da wir auch große Packstücke wie IBC lagern und bewegen. Sie würden Kennzeichnungen am Boden verdecken“, erläutert Schomaker die Entscheidung. „Hinzu kommt, dass Schilder an der Decke keinen mechanischen Kräften oder Verschmutzungen ausgesetzt sind. Die Barcodes auf den Schildern haben wir in der größtmöglichen Schrift aufdrucken lassen, um eine maximale Reichweite für unsere Long-Range-Scanner zu erzielen“, so Schomaker. Um die Lesbarkeit für Mitarbeiter und Scanner noch zu erhöhen, sind die aufgedruckten Barcodes mit retroreflektierender Spezialfolie überzogen und die Schilder oben in einem 90-Grad-Winkel abgekantet. Dadurch hängen sie nicht senkrecht über den Stellplätzen, sondern abgewinkelt. Um die Funktionsfähigkeit der Schilder im Vorfeld der Produktion zu prüfen, hat ONK gemeinsam mit Möller vor Ort Muster getestet.

Damit die Kennzeichnungen von großen Packstücken nicht zugestellt werden können, hat ONK die Schilder mittels einer selbst entwickelten Unterkonstruktion von den rund sechs Meter hohen Hallendecken abgehängt.So „schweben“ sie in circa vier Meter Höhe über den Stellplätzen und können schon von weitem von Mitarbeitern und Long-Range-Scannern gelesen werden. Die gesamte Unterkonstruktion erstreckt sich auf knapp 300 Meter.

Rot hinterlegte Schilder für Sperrzonen, blau für Produktion und weiß für Lager

Die Gebinde werden bei Möller in circa 150 Reihen übereinandergestapelt. Um die Schilder von den rund sechs Meter hohen Hallendecken abzuhängen, hat das Montageteam von ONK Anfang 2023 zunächst stark haftende Magneten angebracht. In die Ösen der Magnete eingehängt sind Knotenketten. Am unteren Ende der Ketten wiederum sind Aluschienen mit Lochleisten befestigt. Darin eingehängt sind die vorgebohrten Schilder mittels Drahtspangen. Sie „schweben“ in rund vier Meter Höhe über dem Boden. Die gesamte Unterkonstruktion erstreckt sich auf knapp 300 Meter. Im Innenbereich sind die Schilder aus Hartschaum gefertigt, in den Außenbereichen aufgrund der Witterungseinflüsse aus Aluminiumverbund. Damit sich die verschiedenen Lagerbereiche schon von Weitem schnell unterscheiden lassen, sind variieren die Schilder in ihrer Farbe: Ein roter Hintergrund weist Sperrlager aus, ein gelber Bereitstellungszonen und ein blauer steht für Produktionsbereiche.

Für eine bestmögliche Lesbarkeit hat ONK Schrift und Barcodes auf den Schildern in maximaler Größe aufgedruckt, die Barcodes zusätzlich mit retroreflektierender Spezialfolie überzogen und die Schilder oben in einem 90-Grad-Winkel abgekantet. Damit sich die verschiedenen Lagerbereiche schon von Weitem schnell unterscheiden lassen, variieren die Schilder in ihrer Farbe: Ein roter Hintergrund weist Sperrlager aus, ein gelber Bereitstellungszonen und ein blauer steht für Produktionsbereiche.

„Wir haben uns bei ONK gut aufgehoben gefühlt“, betont Schomaker. „Die Beratung durch den Vertriebsleiter war einwandfrei, seine Ideen haben uns unterstützt und seine Denkanstöße konnten wir gut in unser Projekt einfließen lassen. Auch die Montage durch das ONK-Team wurde schnell und ordentlich abgewickelt. Bei Unklarheiten wurden wir kontaktiert und konnten dank der Empfehlungen des Montageteams gute Entscheidungen treffen.“

Über die Möller Chemie GmbH & Co. KG

Das 1920 gegründete mittelständische Familienunternehmen liefert chemische Produkte an mehrere hundert Kunden in ganz Europa aus der chemischen, Automobil-, Lebensmittel- und Textilindustrie sowie Farben- und Lackhersteller. Ergänzend dazu bietet Möller anverwandte Dienstleitungen, darunter das Ab- und Umfüllen von Flüssigkeiten sowie Feststoffen, Mischen, Lösen, Dispergieren, Konfektionieren und Verpacken. Das Entwickeln und Formulieren von chemischen Produkten sowie Beschaffung, Lagerung und Kommissionierung auch mit kundeneigenen Etiketten gehören darüber hinaus zum Service. Dafür unterhält der internationale Spezialist ein eigenes Lager, einen eigenen Lkw-Fuhrpark sowie Labore. 120 Mitarbeiter sind bei Möller Chemie beschäftigt und erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von über 150 Mio. Euro bei einer Tonnage von 70.000 Tonnen pro Jahr.

Pressekontakt:  
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Katja Seifert                                                                  
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