WKÖ-Klacska: Wasserstoff muss marktfähig werden

Im Verkehr kann Wasserstoff einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Emissionen und damit zur Erreichung der Klimaziele leisten. Die Wasserstoff-Strategie der Regierung komme zwar spät, aber sie sei ein guter Anfang, kommentiert Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die neue Wasserstoff-Strategie.

Für die Branche sei nun wichtig, dass an konkreten Maßnahmen im Bereich Verkehr gearbeitet wird. „Wir brauchen ausreichend Wasserstofferzeugung, ausreichend Tankinfrastruktur und vor allem auch stabile Rahmenbedingungen und entsprechende Fördermittel, damit sich die Investitionen der Unternehmen in die Wasserstofftechnologie auch rechnen“, gibt Alexander Klacska zu bedenken.

Dass viele Unternehmen auf die neue Technologie setzen, zeigt die Initiative H2-Mobility Austria, bei der auch die WKÖ mit an Bord ist. Dabei haben sich Energieerzeuger wie Verbund und OMV, Technologieanbieter wie Magna oder AVL, sowie Nutzer wie Spar, Rewe oder Post zusammengefunden und zeigen, dass sie bereit sind, in Wasserstoff zu investieren.

Eine von Deloitte im Auftrag des Konsortiums H2-Mobility erstellte Studie hat gezeigt, dass bis 2030 rund 2.000 Wasserstoff-Lkw auf die Straße gebracht werden können – vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. „Die Politik muss für diese Rahmenbedingungen sorgen und zeigen, dass sie Technologieoffenheit ernst meint. Das bedeutet auch, Geld in die Hand zu nehmen, um die Wasserstofferzeugung, den Ausbau der Infrastruktur, aber auch die Anwendung zu fördern. Nur so wird es gelingen, dass Wasserstoff im Schwerverkehr eine marktfähige Alternative werden kann“, so Alexander Klacska abschließend.

wko.at

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