1,35 Mrd. EUR Bundesmittel für die Bremischen Häfen
Die Bremischen Häfen stehen vor der größten Investitionsoffensive des Bundes seit Bestehen der Bundesrepublik. In den kommenden Jahren sollen rund 1,35 Mrd. EUR aus dem Verteidigungshaushalt in die Sanierung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Hafeninfrastruktur in Bremerhaven fließen.
„Durch die nun möglichen Maßnahmen können wir die Häfen resilient gestalten und technologisch auf ein neues Niveau bringen. Das sorgt dafür, dass wir sowohl den globalen Handelsströmen als auch den geopolitischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen sind“, begrüßt Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, die Entscheidung ausdrücklich.
Die Mittel sind ein Ergebnis der Zeitenwende und letztlich auch eine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Damit trägt die Politik der Relevanz des Standortes in Bremerhaven Rechnung. Der Ausbau und die Ertüchtigung des Hafens sind wichtige Schritte zur Zukunfts- und Verteidigungsfähigkeit in Deutschland“, bekräftigt Matthias Magnor, CEO von BLG Logistics.
Als Partner der NATO verfügt die BLG über weitreichende Kompetenzen in der militärischen Logistik. In den kommenden sechs Jahren sollen in Bremerhaven die seit langem bestehenden Möglichkeiten modernisiert und weiterentwickelt werden, um auch zukünftig die Bündnispartner vollumfänglich unterstützen zu können. Damit wird der Seehafen als Dreh- und Angelpunkt eines tief ins Binnenland reichenden Transportnetzwerks gestärkt.
Der High & Heavy Bereich auf dem BLG AutoTerminal in Bremerhaven und der Containerlogistik an der Stromkaje gelten europaweit als führend. Mit einem Umschlagsvolumen von rund 1 Mio. Tonnen High und Heavy Gütern und 4,4 Mio. TEU pro Jahr gehören die beiden Anlagen zu den größten ihrer Art in Europa.
www.blg-logistics.com, www.bremenports.de
Quelle: OEVZ



