Hamburg und DB Konzern treiben den Bahnausbau voran
Die Vorplanung zum Neubau der Brücken über die Norderelbe wurde abgeschlossen. Die bestehenden beiden Bahnüberführungen sollen ersetzt werden. Zudem soll eine weitere, dritte Brücke gebaut werden. Damit einher geht die Erweiterung von vier auf sechs Gleise.
Mit dieser Maßnahme wollen die Deutsche Bahn (DB) und die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) künftig den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene weiter fördern – und damit nicht nur den Knoten Hamburg stärken, sondern auch den Korridor Skandinavien – Mittelmeer (ScanMed).
Derzeit führen vier Gleise auf 300 Metern über die Norderelbe. Rund 660 Züge des Nah-, Fern-, und Güterverkehrs fahren täglich über die beiden Brücken, die seit 2021 unter Denkmalschutz stehen und 2025 zuletzt ertüchtigt wurden. Der bauliche Grundzustand der Brücken macht nach rund 100 Jahren Nutzungsdauer eine Erneuerung erforderlich. Die Vorplanung hatte 2020 begonnen.
Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die rund 100 Jahre alten Eisenbahnbrücken über die Norderelbe sind ein zentraler Knotenpunkt auf der Nord-Süd-Achse. Mehr als 600 Fern-, Regional- und Güterzugverbindungen nutzen sie täglich. Erstmals seit Jahrzehnten haben wir die große Chance, eine zusätzliche Eisenbahnbrücke über die Elbe in Hamburg zu planen. Mit dem Neubau und der Kapazitätserweiterung auf drei Brücken stärken wir den gesamten Bahnknoten der Metropolregion und sichern die Güter- und Personenverkehrsströme im transeuropäischen und regionalen Kontext ab.“
Quelle: OEVZ



