ÖBB transportiert mehr Lkw per ROLA über den Brenner

Kombinierter Verkehr: Rollende Landstraße der Rail Cargo Austria (RCA) verzeichnet eine positive Entwicklung auf der Brennerachse

Eine gute Bilanz ziehen die Züge der Rollenden Landstraße (ROLA) der Rail Cargo Austria  nach den ersten vier Monaten des heurigen Jahres. Mit 47.300 Lkw-Einheiten beförderte die Güterverkehrssparte des ÖBB-Konzerns um +5.000 oder +11,5 Prozent mehr Lkw auf der ROLA als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Insgesamt sind auf der Brennerachse pro Tag 32 ROLA Züge der Rail Cargo Austria zwischen Wörgl und dem Terminal am Brennersee (28 Züge) und zwischen Wörgl und Trient (vier Züge) unterwegs. Die Kapazitätsauslastung beträgt aktuell 84 Prozent. Im vergangenen Jahr hat die ROLA auf der Brennerachse rund 131.000 Lkw auf der Schiene befördert, dieses Ergebnis soll im heurigen Jahr gesteigert werden.

Der intelligent kombinierte Einsatz von Schiene und Straße, bei dem Lastkraftwagen inklusive Fahrer Teilstrecken ihrer Route umweltfreundlich auf der Schiene zurücklegen, führt zur Entlastung von Straße und Umwelt und bringt den Kunden viele Vorteile. Durch die wegfallenden Mautgebühren oder die verminderte Fahrzeugabnutzung können Kosten eingespart werden. Die Lkw-Lenker können sich inzwischen in einem begleiteten Reisezugwaggon ausruhen. Das vereinfacht die gesetzlichen Ruhezeiten sowie das Nacht- und Wochenendfahrverbot einzuhalten, während sich die Fracht ohne Zeitverlust weiter an ihr Ziel bewegt. Staus sind beim Bahntransport kein Thema, und die Umwelt wird durch weniger Abgase in der Luft und weniger Feinstaub geschont.

Laut einer jüngst veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes reduzieren sich die Stickstoffemissionen beim Transport im begleiteten kombinierten Verkehr auf der Brenner-Strecke im Vergleich zum Straßenverkehr um 93 Prozent, und die Feinstaubemissionen um 61 Prozent.

www.rola.at/

Quelle: Österreichische Verkehrszeitung
Portal: www.logistik-express.com

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