Ungarn-Tochter von Ekol zeigt Engagement auf der Schiene

Das ungarische Logistikunternehmen Ekol Kft. setzt in der Transportlogistik voll auf die umweltfreundliche Schiene und damit auf die Rail Cargo Hungaria (RCH).

Anfang Juni 2018 startete der Transport von Sattelaufliegern mit vier Rundläufen pro Woche. Dabei werden Trailer von der ungarischen Hauptstadt Budapest nach Neuss, Deutschland, transportiert, zehn Semitrailer sind es pro Zug. Die Traktion übernimmt die RCH mit ihren eigenen Lokomotiven. Dadurch kann eine durchgehende, qualitativ hochwertige internationale Produktion sichergestellt werden.

Am 3. Juli verabschiedete László Mosóczi, ungarischer Staatssektretär für Verkehr aus dem Ministerium für Innovation und Technologie, im Beisein von Rail Cargo Group-Vorstandsmitglied Imre Kovács den 3.000 Semitrailer. Damit hob er die Bedeutung des Schienengüterverkehrs für ein gesundes Klima hervor.

Am Rail Cargo Terminal – BILK in Budapest werden die Trailer mit einem Kran auf die Waggons gehoben, bevor sie ihre 1.200 Kilometer lange Reise auf der Schiene antreten. Nach der Ankunft im Zielterminal in Neuss übernehmen Lkw den Transport der Sendungen bis zur Endbestimmung.

Mit dieser Lösung war die Ekol Kft. der erste Logistikdienstleister in Ungarn, der planbare, fahrplanmäßige Verkehre durch die Kombination von Straße und Schiene verwirklicht hat. Geschäftsführer Ákos Kovács berichtet, „dass immer mehr Großunternehmen der produzierenden Industrie die Vorteile der Kombination von Straße und Schiene erkennen“.

Um die Nachfrage zu erfüllen, hat der Logistikdienstleister 150 kranbare Trailer beschafft und Kapazitäten in Deutschland errichtet. Rund 75 Prozent des Aufkommens gehen in Richtung Ruhrgebiet, Frankreich, Niederlande und Belgien. Seit diesem Jahr realisiert Ekol die Mehrheit der Transporte in die Türkei vom Rail Cargo Terminal – BILK ausgehend auf intermodalen Wegen.

www.railcargo.com

Quelle: oevz.com

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