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2018 wird Spitzenjahr für den Hafen Antwerpen

7. Januar 2019 08:09

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Mit einer Aussicht auf das sechste Rekordjahr in Folge, einem Wachstum bei allen Frachtgütern und einer neuen Investitionswelle wird das Jahr 2018 als ein „Grand-Cru-Jahr“ für den Hafen Antwerpen Geschichte schreiben. Aufgrund der durchweg positiven vorläufigen Ergebnisse bestätigt Antwerpen erneut seine Attraktivität als größter Wirtschaftsmotor Belgiens, als wichtiger europäischer Hafen und festigt seine Position als Global Player und größter integrierter Chemiecluster Europas.

Für 2019 stellt die Antwerp Port Authority zudem die Weichen für eine nachhaltige Zukunft des Standortes. Bei den aktuellen Herausforderungen wie Mobilität, Energiewende, Digitalisierung und Innovation setzt Antwerpen uneingeschränkt auf strukturelle Lösungen.

Wachstum in allen Segmenten.
Mit einem voraussichtlichen Wachstum von 5,1 Prozent gegenüber 2017 werden frühere Voraussagen bestätigt und die Weichen für einen Rekord im sechsten Jahr in Folge gestellt. Die Prognose für den Gesamtumschlag im Jahr 2018 liegt bei 235 Millionen Tonnen. Basis für den neuen Rekord ist ein beispielloses Wachstum aller Frachtgüterarten. Das starke Wachstum im Containerverkehr setzte sich mit einem Anstieg auf 130 Millionen Tonnen (+5,8 Prozent) oder 11 Millionen TEU (+5,5 Prozent) fort. Flüssig- und Schüttgut wuchsen auf 76,5 Millionen Tonnen (+4,5 Prozent) bzw. 12,8 Millionen Tonnen (+5 Prozent), wobei Breakbulk auf 15,6 Millionen Tonnen (+1,8 Prozent) zulegte.

Investitionswelle bestätigt Attraktivität des Chemieclusters.
Führende internationale Unternehmen der chemischen Industrie wie Borealis, INEOS, Nippon, Sea-Mol und Oiltanking/AGT haben 2018 eine große Investitionswelle im Hafen mit einem Volumen von mehr als zwei Milliarden Euro ausgelöst. Ihre Entscheidung für Antwerpen bestätigt die starke Attraktivität des Hafens Antwerpen als größter integrierter Chemiecluster Europas.

Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerp Port Authority: „Mit diesen guten Wachstumszahlen und der Investitionswelle wird der Hafen 2018 seine Rolle als größter Wirtschaftsmotor unseres Landes bestätigen. Jetzt stellen wir die Weichen weiter auf einen nachhaltigen Zukunftshafen. Um weiterhin nachhaltig zu wachsen, müssen wir uns gemeinsam mit der gesamten Hafengemeinschaft den heutigen Herausforderungen stellen. Der Hafen der Zukunft muss über ausreichende Kapazitäten verfügen und zugänglich, nachhaltig, intelligent und sicher sein, um für Investoren attraktiv zu bleiben.”

Bedarf an zusätzlicher Containerkapazität.
Der neue Rekord und die Investitionswelle bestätigen sowohl die Leistungsfähigkeit des Hafens als auch frühere Vorhersagen, dass die maximale Containerkapazität schnell erreicht sein wird und damit die Dringlichkeit zusätzlicher Containerkapazitäten wächst.

Jacques Vandermeiren, CEO der Antwerp Port Authority: „Inzwischen haben wir unsere optimale operationelle Kapazitätsgrenze an den Terminals vor den Schleusen deutlich überschritten, was Konsequenzen für die Effizienz hat. Zusätzliche Containerkapazitäten vor den Schleusen sind daher von größter Bedeutung. Dem Hafen Antwerpen geht es gut, das sind positive Nachrichten für unsere Wirtschaft. Es ist sehr wichtig, diesen Weg fortsetzen zu können und so schnell wie möglich die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten aufzubauen. Der jüngste Entwurf für die Schaffung neuer Containerkapazitäten führt zu einem Durchbruch in diesem komplexen Projekt. Wir sind sehr zufrieden mit den Bemühungen der flämischen Verwaltung und möchten konstruktiv zur Weiterentwicklung der Alternative 9 beitragen, die nun auf dem Tisch liegt. Diese muss sowohl nautisch als auch operativ optimiert werden, damit sie für die Wirtschaftsakteure interessant und umsetzbar wird und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.“

Ein zugänglicher Hafen: Initiativen zur Förderung des Modal-Shift.
Mit dem Start der Oosterweelbauarbeiten sind strukturelle Lösungen für den Mobilitätsknoten in und um Antwerpen dringender denn je. Die Antwerp Port Authority stellt sich ihrer sozialen Verantwortung und arbeitet gemeinsam mit der gesamten Hafengemeinschaft an strukturellen Lösungen, um den Mobilitätsdruck sowohl für den Güter- als auch für den Personenverkehr zu verringern.

Im Güterverkehr wird bis 2030 ein Modal-Shift angestrebt, der es erlaubt, den Verkehrsanteil des Straßengüterverkehrs von 55 Prozent auf 43 Prozent zu reduzieren. Zugleich soll der Schienenverkehr auf 15 Prozent verdoppelt werden. Railport, eine gemeinsame Initiative von Antwerp Port Authority, MLSO und den Dachverbänden essenscia Vlaanderen und Voka Alfaport, hat 2018 diese Aufgabe übernommen. Darüber hinaus findet ein konstruktiver Dialog mit Infrabel statt, um ein neues Betriebsmodell für die Hafenbahninfrastruktur zu entwickeln und damit die Flexibilität und Effizienz des Schienenverkehrs zu verbessern.

Der Anteil der Binnenschifffahrt soll von den bereits erreichten 38 Prozent auf 42 Prozent weiter ansteigen. Anfang des Jahres unterzeichnete die Hafengemeinschaft dafür einen Aktionsplan Containerbinnenschifffahrt, der sich auf drei wesentliche Säulen stützt: Planung und Zusammenarbeit, Bündelung sowie Digitalisierung. Das Zusammenspiel all dieser Maßnahmen soll eine Optimierung der Containerbinnenschifffahrt und eine Effizienzsteigerung für alle Prozesskettenpartner gewährleisten. Die ersten Pilotprojekte zur zentralen Binnenschiffsplanung führten zu positiven Reaktionen im Markt.

Darüber hinaus hat Antwerpen Workshops mit der Hafengemeinschaft zur Nachtlogistik aufgelegt, um die vorhandene Infrastruktur außerhalb der Hauptverkehrszeiten stärker zu nutzen. Der Aktionsplan Nachtlogistik wurde mit allen Beteiligten im Oktober dieses Jahres gestartet und soll nach einer Testphase in der ersten Jahreshälfte im Sommer 2019 zusammen mit dem Start der Oosterweelbauarbeiten umgesetzt werden.

Um für die 60.000 Hafen-Mitarbeiter weiterhin gut erreichbar zu bleiben, arbeitet die Antwerp Port Authority auch an zahlreichen Initiativen, die die Menschen ermutigen sollen, ihr Auto zu Hause zu lassen und nachhaltige Alternativen zu nutzen. Der Wasserbus und der Fahrradbus sind schöne Beispiele für diesen Modal-Shift im Personenverkehr. Seit dem 1. Juli 2017 verkehrt der Wasserbus auf der Schelde als alternatives Transportmittel und hat bereits 396.972 Passagiere befördert. Die Verkehrsverbindungen werden ausgebaut und im Sommer 2019 wird ein erster elektrischer Wasserbus in Betrieb genommen mit dem ehrgeizigen Ziel, nach sechs Monaten 100 Prozent elektrisch auf dem Albertkanal zu fahren, was eine absolute Premiere wäre. Mit 77.541 Passagieren seit Anfang April dieses Jahres ist auch der Fahrradbus ein Erfolg. Um den Pendlern im nächsten Jahr noch mehr Alternativen zu bieten, ist ein Verbundsystem aus Shuttlebusverkehr und einem gemeinsamen elektrischen Fahrradsystem im Hafengebiet geplant.

35 Millionen Euro für Übergangsprojekte.
Der Übergang zu einer CO2-armen Kreislaufwirtschaft steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda der Antwerp Port Authority. Deshalb wird sie in den nächsten drei Jahren nicht weniger als 35 Millionen Euro in innovative Projekte im Zukunftsbereich der Nachhaltigkeit investieren. Davon zeugt das erklärte Ziel, das Deurganck-Dock kurzfristig mit landseitigen Stromversorgungsanlagen für Seeschiffe auszustatten, was zu einer Reduzierung der NO2-Emissionen um 36 Prozent führen wird.

Darüber hinaus entwickelt Antwerpen aktiv den Einsatz alternativer und nachhaltiger Kraftstoffe, einschließlich LNG und Wasserstoff. In diesem Jahr gewann CMB den Sustainability Award mit der Hydroville, dem ersten wasserstoffbetriebenen Passagierschiff. Aufgrund des besonders nachhaltigen Potenzials von Wasserstoff wird derzeit die Einsatzmöglichkeit einer Wasserstofftankstelle im Hafen geprüft. Anfang dieses Monats wurde in der Kallo-Schleuse eine Wasserturbine installiert, um die Energieerzeugung aus den Wasserbewegungen beim Schleusenbetrieb zu testen. Ziel ist es, mit dieser fortschrittlichen Technologie alle Seeschleusen im Hafen langfristig energieneutral zu betreiben.

Ein intelligenter, innovativer und sicherer Hafen dank digitaler Transformation.
Der Hafen der Zukunft ist auch ein Smart Port, der eine führende Rolle für Innovation und Digitalisierung spielt. Die Antwerp Port Authority nimmt daher eine Vorreiterrolle bei der digitalen Transformation ein und strebt danach, eine offene und innovative Drehscheibe zu sein, die die Einführung neuer Technologien ermöglicht. Ziel ist es, ein digitales Nervensystem mit intelligenten Kameras, Sensoren sowie Drohnen über dem Hafen zu entwickeln, um unsere Prozessüberwachung zu optimieren und so direkt auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können. Mit der vor fast zwei Jahren für den Hafen gegründeten Datenplattform NxtPort werden die Daten für alle Akteure der Logistikkette transparent zugänglich gemacht.

Jacques Vandermeiren: „Aufgrund der zunehmenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung aufgrund von intelligenter Datenauswertung wird die Antwerp Port Authority in den kommenden Jahren auf den Grundlagen von NxtPort aufsetzen. Der Ausbau der Beteiligung der Antwerp Port Authority an NxtPort spiegelt dieses Vertrauen wider. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Digitalisierung dazu beitragen wird, den Weg für eine intelligente und (kosten-)effiziente Logistik zu ebnen, und dass sie auch im Bereich der Mobilität und der Emissionsüberwachung eine immer wichtigere Rolle spielen wird.“

Ein neuer Steuermann am Ruder.
Mit dem Jahresende 2018 endet auch die Karriere von Marc Van Peel. Nach zwölf Jahren als Hafenschöffe und Vorsitzender tritt der Politiker Ende Dezember in den Ruhestand und schließt die Tür des Hafenhauses hinter sich. Als Hommage wurde der dort neu eingerichtete „Wagenzaal“ nach ihm benannt. Die Halle im Erdgeschoss trägt nun offiziell den Namen „Veranstaltungshalle zu Ehren von Marc Van Peel, Präsident der Antwerp Port Authority von 2007 bis 2018″.

„Gleichzeitig können wir im neuen Jahr Annick De Ridder als Hafenschöffin begrüßen. Ich bin überzeugt, dass wir sehr konstruktiv zusammenarbeiten werden“, fügte Jacques Vandermeiren hinzu.

Quelle: Antwerp Port Authority, Bild: Antwerp Port Authority

Quelle: mylogistics.net

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