3. Verhandlungsrunde der KV-Verhandlungen abgebrochen

Die dritte Verhandlungsrund der Kollektivvertragsverhandlungen für die Handelsangestellten wurde nach 13 Stunden seitens der Arbeitnehmervertretung abgebrochen. „Es ist bereits ein ausverhandeltes Gesamtpaket am Tisch gelegen, welches völlig überraschend auf Seiten der Gewerkschaft keine Mehrheit gefunden hat“, zeigt sich Chefverhandler Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) enttäuscht. Das Paket enthielt eine prozentuelle Erhöhung über der Inflationsrate und ist somit trotz Corona im langjährigen Schnitt gelegen. Eine überproportionale Anhebung des Einstiegsgehalts hätte besonders die Frauen und Teilzeitkräfte im Handel adressiert. Die Einführung eines Nachtzuschlages für Vorbereitungstätigkeiten im Verkauf sowie einen einmaligen Digitalisierungsbonus für Lehrlinge runden das Paket auch im Bereich des Rahmenrechts ab. Zukunftsperspektive trotz Coronakrise war die Leitlinie des heutigen Verhandlungstages.

„Unser Angebot steht und wir laden die Gewerkschaft ein, dieses nochmals in Ruhe zu analysieren – unsere Türe steht diesbezüglich selbstverständlich offen“, so der Arbeitgebervertreter des österreichischen Handels.(PWK675/NIS)

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Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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