ELL-Flotte besteht schon aus 300 Vectron-Lokomotiven
European Locomotive Leasing (ELL) hat kürzlich die 300. Vectron-Lokomotive von Siemens Mobility in Empfang genommen. Damit untermauert das Unternehmen seine Position als größter Betreiber dieser Plattform. ELL betreibt eine einheitliche Flotte, die nur aus Lokomotiven des Typs Vectron besteht.
„Aus gutem Grund: Bahn ist ein komplexes Geschäft, das durch regulatorische und technische Anforderungen immer komplexer wird. Unser Ziel ist es, dieses Business für die Kunden so simpel wie möglich zu halten“, erklärt ELL-Vorstandsvorsitzender Christian Kern.
Die Spezialisierung auf nur einen Lokomotiven-Typ ermögliche eine einzigartige Tiefe an Know-how und Kompetenz. Damit seien die Geschäftspartner der Bahn-Leasinggesellschaft in der Lage, sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten.
„Bis 2030 wollen wir unsere Flotte auf 456 Lokomotiven aufstocken“, kündigt Christian Kern an. Dabei investiere ELL ausschließlich in vollelektrische und hybride Maschinen. Auch aufgrund ihrer hohen Recyclingquote von 98 Prozent setze man auf die ressourceneffizienten Vectron-Lokomotiven von Siemens Mobility.
Durch die Vermietung vollelektrischer und hybrider Lokomotiven leiste ELL jeden Tag einen Beitrag zur Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und damit zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Personen- und Güterverkehr. „Nachhaltigkeit ist die Grundlage unserer Unternehmensphilosophie und unserer Geschäftsstrategie“, betont Christian Kern.
Eine erste Schätzung zeigt, dass ELL mit seiner Geschäftstätigkeit mehr direkte Treibhausgasemissionen (THG) einspart als sie verursacht, indem straßenverkehrsbedingte Emissionen vermieden werden. „Unser Ziel ist es, die durch vermietete Lokomotiven vermiedenen THG-Emissionen jedes Jahr um mindestens 3 Prozent zu steigern“, sagt der CEO.
Quelle: OEVZ



