Handelsobmann Trefelik: Situation für heimischen Handel anhaltend schwierig

„Die Politik reagiert angesichts der hohen Infektionszahlen mit der Wiedereinführung der FFP2-Maskenpflicht. Das akzeptiert der heimische Handel, um Ausfälle unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begrenzen. Was wir jedoch nicht verstehen, sind die unterschiedlichen Regeln in einzelnen Bundesländern sowie den Zick-Zack-Kurs, den die Regierung hier fährt“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Nach wie vor, so Trefelik, ist die Shoppinglust anhaltend getrübt, die Umsatzverluste in bestimmten Branchen wie etwa dem Schuh- und dem Bekleidungshandel nehmen immer bedenklichere Ausmaße an. Schließlich ist – zu zwei Jahren Pandemie – der Ukraine-Krieg nun als zusätzliche massive Belastung hinzugekommen. Und dieser sorgt nicht nur für ausbleibende Kunden: „Auch die Lieferschwierigkeiten, sei es von landwirtschaftlichen Produkten, Holz oder im Textilbereich, sowie die enorm hohen Energiekosten machen unseren Betrieben zu schaffen. Viele ohnehin schon krisengebeutelte Handelsbranchen haben dadurch zusätzliche Einbußen“, schildert Trefelik, der darauf verweist, dass besonders Betroffene weiterhin eine Unterstützung bräuchten.

Gleichzeitig appelliert Trefelik an die Bevölkerung, sich durch die Maskenpflicht die Einkaufslust nicht verderben zu lassen und auch bei privaten Zusammenkünften vorsichtig zu sein: „Wir müssen alles tun, damit wir die derzeitige Corona-Welle bald hinter uns lassen können. Denn größtmögliche Normalität ist das, was wir alle dringend brauchen, auch der österreichische Handel.“ (PWK124/DFS)

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