Handelsverband gegen Einschränkung der Öffnungszeiten im heimischen Lebensmittelhandel

Mit großer Verwunderung reagiert der heimische Handel auf die heutige Forderung der Gewerkschaft GPA, die Öffnungszeiten im Lebensmittelhandel während des Lockdowns einzuschränken. Nach den Vorstellungen der GPA wäre ein Einkauf nach 19:00 Uhr nicht mehr möglich. Begründet wird dies u.a. mit Sicherheitsbedenken, wonach der Heimweg der Beschäftigten „nicht zur Sicherheitsfalle“ werden dürfe.

Beibehaltung der gewohnten Öffnungszeiten erleichtert Entzerrung der Kundenströme.

Rainer Will Handelsverband

„Dem österreichischen Lebensmittelhandel ist es ein großes Anliegen, dass alle Konsumentinnen und Konsumenten jetzt im Lockdown möglichst stressfrei auch nach der Arbeit noch einkaufen können. Denn in der Praxis ist es einem Gutteil der Bevölkerung nicht möglich, werktags vor 19:00 Uhr Lebensmittel zu besorgen. Überdies erleichtert die Beibehaltung der gewohnten Öffnungszeiten die Entzerrung der Kundenströme, was aus epidemiologischer Sicht sinnvoll ist“, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

„Daher können wir die Forderung der Gewerkschaft nach einer Einschränkung der Öffnungszeiten im Lebensmittelhandel und insbesondere die vorgebrachten Sicherheitsbedenken nicht nachvollziehen. Denn selbst wenn die Geschäfte zwei Stunden früher schließen, ist es abends im Winter bereits dunkel, egal ob um 19:00 oder um 20:00 Uhr. Überdies ist und bleibt Österreich auch bei Dunkelheit ein hochsicheres Land, sodass selbst bei leeren Straßen keine Sicherheitsbedenken bestehen müssen“, so Will.

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Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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