Neuroth verlegt Technik- und Logistikcenter nach Lebring

Der Hörakustikspezialist Neuroth hat 2020 viel vor: Das europaweite Technik- und Logistikcenter, das bisher in Schwarzau angesiedelt war, wird nach Lebring ziehen. Ein weiterer Schritt ist die Expansion nach Serbien. Der Gruppenumsatz ist indes auf 136,5 Millionen Euro gestiegen.

Österreichs führender Hörakustiker Neuroth hat die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt und seine Pläne für 2020 bekanntgegeben: Das steirische Traditionsunternehmen übersiedelt mit seinem Technik- und Logistikcenter, das kapazitätsmäßig an seine Grenzen gestoßen ist, vom südoststeirischen Schwarzau nach Lebring im Bezirk Leibnitz.

„Der Standort Lebring ist langfristig gesehen für uns die optimale Lösung – nicht nur wegen der zentralen Lage direkt an der Autobahn und der guten Erreichbarkeit. Wir haben hier vor allem mehr Platz und Flexibilität für unsere zukünftige Weiterentwicklung“, sagt Lukas Schinko, Vorstandsvorsitzender der Neuroth-Gruppe, deren Headquarter weiterhin in Graz bleiben wird.

In Lebring wird der führende Hörakustiker in ein bereits bestehendes Objekt einziehen, das bis 2018 Hauptsitz der Firma Isovoltaic war. Der Umzug soll bis Sommer dieses Jahres vonstattengehen. Das Investitionsvolumen für geplante Adaptierungen wird im niedrigen einstelligen Millionenbereich liegen. Rund 190 Mitarbeiter werden an den neuen Produktionsstandort siedeln, an dem auf rund 3.700 m² individuelle Hörgeräte und Gehörschutz-Lösungen mittels modernem 3D-Druck und feinster Handarbeit für den europaweiten Markt maßgefertigt werden.

Vom steirischen Traditionsbetrieb hat sich Neuroth in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt zum europaweit erfolgreichen Hörakustikunternehmen entwickelt. So konnte auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der gruppenweite Umsatz gesteigert werden: Dieser liegt nunmehr bei 136,5 Mio. Euro (2017/2018: 134,5 Mio.).

Neuroth hat außerdem einen neuen Markt im Visier: Der Grazer Hörakustikspezialist hat sich in Serbien am Hörakustikanbieter „Medicinska Elektronika“ beteiligt. Die übernommenen Fachinstitute in Serbien werden unter der bestehenden Marke weitergeführt. „Nachdem wir bereits in Slowenien und Kroatien seit vielen Jahren erfolgreich tätig sind, machen wir nun in Südosteuropa den nächsten Schritt. Wir sehen hier Potenzial“, sagt Lukas Schinko.

Die Neuroth-Gruppe ist somit in Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Slowenien, Kroatien und Serbien tätig – mit über 250 Standorten und rund 1.200 Mitarbeitern. In Österreich wurde erst vor kurzem feierlich das 140. Fachinstitut eröffnet.

www.at.neuroth.com

Quelle: oevz.com

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