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Noch Luft nach oben bei Stena Line Deutschland

Trotz einiger Herausforderungen operiert die schwedische Fährreederei Stena Line auf ihren Deutschland-Routen auf einem soliden Fundament. Sowohl Rostock-Trelleborg als auch Kiel-Göteborg seien stabile, verlässliche Routen, die gut nachgefragt werden, ist Deutschland-Geschäftsführer Mikko Juelich verhalten zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen.

„Sowohl im Fracht- als auch im Passagierverkehr ist die Gesamtentwicklung besser als es die Umstände vermuten lassen. Dennoch sind wir uns der derzeitigen wirtschaftlichen Umstände bewusst und sehen noch Stellschrauben, um Performance und Ergebnisse zu verbessern, etwa bei den Intermodalprodukten“, bemerkt Mikko Juelich, Trade Director und Geschäftsführer Stena Line Deutschland.

Auf Rostock-Trelleborg konnten im Frachtbereich die unbegleiteten Einheiten gesteigert werden. Stena Line setzt weiter auf Intermodalverkehre, und bietet nach dem eigenen Zug Verona-Kiel nun auch zwischen Bettembourg und Rostock ein eigenes Bahnprodukt an. Zudem arbeitet das Team an weiteren Direktzugprodukten für die Eisenbahnfähren Mecklenburg-Vorpommern und Skåne.

Frachtkunden haben nun auch die Möglichkeit, ihre beim Transport mit Stena Line anfallenden CO2-Emissionen zu kompensieren und ihre Klimabilanz zu verbessern. Die dabei anfallenden Gebühren verwendet die Reederei direkt für umweltrelevante Projekte innerhalb des Betriebs, etwa für biobasierte Treibstoffe. Emissionseinsparungen durch Biotreibstoffe werden dabei von unabhängigen Stellen geprüft, als Garantie für die Kunden.

International expandiert Stena Line aktuell in verschiedenen Geschäftsbereichen. Mit dem Erwerb von 49 Prozent der Anteile an der Reederei Africa Morocco Link und deren Route zwischen Tanger in Marokko und Algeciras in Spanien erweitert die Reederei das Transportnetz nach Nordafrika. Die Flottenmodernisierung wird weiter vorangetrieben, etwa mit zwei neuen methanolbetriebenen Fähren für die Irische See ab 2025, sowie der Vergrößerung der „Stena Foreteller“ und „Stena Forerunner“.

www.stenaline.de

Quelle: OEVZ

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