Online-Ratgeber E-Mobilität für die Wiener Wirtschaft

Eine Umfrage der Wirtschaftskammer Wien ergab, dass sich 90 Prozent der Wiener Unternehmer bereits mit E-Mobilität beschäftigt haben. 75 Prozent wollen diesen Schritt bis 2023 umsetzen, denn nach fünf Jahren sind die Fahrzeuge günstiger als herkömmliche Modelle. Bei den Kosten für Wartung und Reparatur beträgt der Einsparungseffekt 35-50 Prozent.

Allerdings ist die jetzige Ladeinfrastruktur im Bundesgebiet für die Wirtschaft ungenügend. „Ladesäulen alle 50 Kilometer und Förderungen für die höheren Anschaffungskosten wären gut“, sagte Mag. Davor Sertic, Obmann der Fachgruppe Transport und Logistik in der Wirtschaftskammer Wien (WKW), bei einem Pressegespräch.

Der neue Online-Ratgeber E-Mobilität der WKW soll Wiener Unternehmen bei der Mobilitätswende unterstützen. Kerninhalt ist die Darstellung von Ladepunkten in der Bundeshauptstadt. Dies ergänzt um Ratschläge für die Fahrzeugumstellung und die Beleuchtung der „Elektromobilität aus steuerlicher Sicht“.

Ganz wichtig ist den Unternehmen das „Laden“. Das kann am eigenen Betriebsstandort, in Garagen (81 Standorte in ganz Wien) und an öffentlichen Plätzen (1.000 Ladepunkte) in der Bundeshauptstadt erfolgen. Der Energieschnellcheck erlaubt einen Überblick über die benötigte Anzahl der Ladepunkte, die notwendige Leistung pro Ladepunkt und die Gesamtanschlussleistung.

In Wien wurden im ersten Halbjahr 2.580 vollelektrische Fahrzeuge zugelassen. Insgesamt gibt es in der Bundeshauptstadt aktuell 8.000 E-Fahrzeuge. Bei Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht steht von Jänner bis Juni 2021 in ganz Österreich eine Steigerung von 345 Prozent auf 1.035 Einheiten zu Buche.

www.wkw.at; ratgeber.wko.at

Quelle: oevz.com

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