Schuon Gruppe bringt „Green Logistics“ nach Zentraleuropa

Als laut Eigenangaben erstes Unternehmen in Ungarn setzt die Alfred Schuon Kft. in Kecskemét auf synthetischen Diesel. Der Hochleistungskraftstoff wird durch Hydrierung und Isomerisierung von Pflanzenölen (HVO) gewonnen, erzeugt bei der motorischen Verbrennung aber deutlich weniger Stickoxide, Feinstaub, Kohlenstoffdioxid und Kohlenwasserstoffe.

Rund 90 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase können so über den gesamten Produktzyklus eingespart werden. Für die Versorgung mit dem synthetischen Kraftstoff hat das Speditionsunternehmen eine eigene Tankstelle errichtet. Der Logistikdienstleister unterstreicht damit einmal mehr seine Vorreiterrolle im Klimaschutz.

László Kiss, Geschäftsführer der Alfred Schuon Kft., berichtet: „Die Einführung von HVO nach Ungarn war ein absolutes Novum. Dazu musste eine Reihe von Abstimmungen mit den Behörden erfolgen. Auch der Einsatz des Kraftstoffes an sich ist in Ungarn neu. Außer uns macht das keine andere Spedition.“ Neun Fahrzeuge sind im Rahmen des Projekts für einen vor Ort ansässigen OEM mit dem neuartigen Kraftstoff unterwegs.

Der innovative Hochleistungskraftstoff basiert auf hydrierten Pflanzenölen, die ausschließlich aus Rest- und Abfallstoffen gewonnen werden, und ist damit besonders nachhaltig.In seinen stofflichen Eigenschaften gleicht er fossilem Diesel, weshalb Lkw mit herkömmlichen Euro-6-Motoren zum Einsatz kommen können. Allerdings ist eine entsprechende Freigabe der Hersteller erforderlich.

Die Vorteile verdeutlicht Alexander Schuon, Geschäftsführer der Alfred Schuon GmbH in Haiterbach, wie folgt: „Durch die sauberere Verbrennung stoßen die Lkw deutlich weniger Treibhausgase aus und leisten so einen wichtigen Beitrag für unsere Green-Logistics-Strategie.“

Schuon treibt seit vielen Jahren unterschiedliche Projekte voran, um technologieoffen und in Kooperation mit Kunden nachhaltige Transportlösungen zu entwickeln. So setzt das Logistikunternehmen unter anderem auf den Einsatz von Lang-Lkw, LNG-Fahrzeugen sowie intermodalen Transportabwicklungen. Die Nutzung von synthetischem Kraftstoff stellt nun eine weitere Säule in der Green-Logistics-Strategie dar.

Langfristiges Ziel ist es, den Ausstoß klimaschädlicher Gase im Warentransport kontinuierlich zu reduzieren. Bereits jetzt bietet Schuon seinen Kunden eine Lösung an, um unvermeidbare Emissionen über entsprechende Zertifikate zu kompensieren und damit zu neutralisieren.

Die Alfred Schuon GmbH ist ein Speditions- und Logistikunternehmen mit Spezialisierung auf Jumbotransporte, Systemverkehre und individuelle Logistikkonzepte. Mit 500 Mitarbeitenden, 350 disponierten Fahrzeugen, rund 80.000 m² Lager- und Logistikfläche sowie Niederlassungen in Deutschland und Ungarn werden für die Kunden Mehrwerte entscheidende Wettbewerbsvorteile geschaffen. Die Wurzeln des Unternehmens liegen am Stammsitz im baden-württembergischen Haiterbach, während sich das Einsatzgebiet auf ganz Europa erstreckt.

www.schuon.com

Quelle: oevz.com

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