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Steuerreform: Handelsverband empfiehlt 3-stufiges Modell mit KÖSt-Befreiung für beschäftigungsintensive Gewinn-Reinvestitionen

10. Januar 2019 14:51

Beitrag bequem vorlesen lassen:

3er Modell mit Senkung der KÖSt auf unter 20%, Halbierung der KÖSt auf nicht-entnommene Gewinne und mittelfristig Streichung bei Reinvestitionen mit starker Beschäftigungswirkung.

Das österreichische Steuersystem ist nach wie vor ungerecht und ineffizient. Daher empfiehlt der Handelsverband für die geplante Steuerreform der Bundesregierung einen großen Wurf, der u.a. eine signifikante Lohnsteuersenkung, die Abschaffung der kalten Progression, eine faire Besteuerung global agierender Digitalkonzerne, die gänzliche Abschaffung der Mietvertragsgebühr und eine Reform der Körperschaftssteuer (KÖSt) beinhaltet.

„2019 ist ein ganz entscheidendes Jahr für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich. Mit der Steuerreform müssen jene belohnt werden, die Wertschöpfung und Leistung für unser Land erbringen – sowohl auf Arbeitgeber-, als auch auf Arbeitnehmerseite. Wir hoffen auf eine Senkung der Steuer- und Abgabenlast unter 40 Prozent des BIP“, gibt Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch die Marschrichtung vor.

3-stufiges KÖSt-Modell (20/10/0) zur Förderung beschäftigungsintensiver Investitionen

Die von der Regierung geplante Senkung der Körperschaftsteuer von aktuell 25 Prozent ist richtig und ein Signal für künftige Betriebsansiedlungen in Österreich. Die letzte Anpassung des Unternehmersteuersatzes in Österreich liegt immerhin 14 Jahre zurück. Zahlreiche europäische Staaten haben in den vergangenen Jahren den Steuersatz reduziert und sich auf diese Weise als attraktive Standorte präsentiert.

Allerdings sollte es nicht nur dabei bleiben, weshalb der Handelsverband ein 3-Stufen-Modell mit gezielten Investitionsanreizen empfiehlt. „Wir brauchen eine steuerliche Entlastung von reinvestierten Gewinnen für alle Unternehmen unabhängig von Größe und Rechtsform. Daher fordern wir neben der Senkung der allgemeinen KÖSt auf unter 20 Prozent auch eine Reduzierung des KÖSt-Steuersatzes für nicht-entnommene Gewinne auf 10 Prozent. Um eine größtmögliche lenkungspolitische Wirkung zu erreichen, sollte die KÖSt für reinvestierte Gewinne, die nachweisbar besonders beschäftigungsintensiv sind und viele neue Arbeitsplätze im Inland schaffen, mittelfristig zur Gänze gestrichen werden. Reine Finanzinvestitionen würden hier also nicht reinfallen“, so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Schon eine Halbierung der KÖSt auf nicht-entnommene Gewinne brächte große Investitionsanreize. Davon profitieren nicht nur Unternehmen als Ganzes, sondern vor allem die Mitarbeiter. Laut Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria würde die Beschäftigung durch eine Senkung der KÖSt um rund 0,3 Prozent steigen – das wären 12.000 neue Arbeitsplätze.

Kalte Progression bis 2022 abschaffen

Die kalte Progression, die durch Nichtanpassen der Tarifstufen an die jährliche Inflation entsteht, kostet die heimischen Arbeitnehmer in dieser Legislaturperiode fast fünf Milliarden Euro. Sie ist einer der Hauptgründe dafür, dass die Reallöhne in den letzten Jahren trotz Bruttolohnerhöhungen kaum noch steigen.

„Jährliche Lohnerhöhungen, wie sie im Handel üblich sind, sollen auch bei den Mitarbeitern ankommen. Daher fordern wir eine Indexierung der Steuergrenzen bis spätestens 2022. Es wird Zeit, dieses unfreiwillige Geschenk des Steuerzahlers an das Finanzministerium abzuschaffen“, appelliert Rainer Will an die Politik.

Gegenfinanzierung durch Bürokratieabbau und faire Besteuerung globaler Digitalkonzerne

Gewinnsteuern treffen kleine und mittelständische Betriebe voll – also das Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Global agierende Digitalkonzerne leisten hingegen de facto kaum Beiträge in Österreich. Daher sollte die Gegenfinanzierung der Steuerreform nicht nur beim Dauerbrenner „Bürokratieabbau“ ansetzen, sondern vor allem bei dieser steuerlichen Ungleichbehandlung von Old Economy und Digital Economy. Die hierzu vom Handelsverband entwickelten fünf Hebeln für mehr Steuerfairness finden Sie hier.

Rückfragen & Kontakt:
Handelsverband
Mag. Gerald Kuehberger, MA
Communications Manager
Tel.: +43 (1) 406 22 36 – 77
gerald.kuehberger@handelsverband.at
www.handelsverband.at

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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