Intelligente Sensoren für 40.000 Rollbehälter der Österreichischen Post

Die Österreichische Post setzt künftig auf 0G: Um mit Hilfe des Internetof-Things (IoT) ihre Lieferketten im Brief- und Paketnetzwerk zu optimieren, den Kundenservice zu verbessern und ihren CO2-Fußbadruck zu reduzieren, nutzt das Unternehmen ab sofort das 0G-Netz von Heliot, dem exklusiven Betreiber des Sigfox IoT Low-PowerWide-Area- (LPWA-) Netzwerks in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein.

Ziel ist es, noch vor der Weihnachtssaison rund 40.000 Rollbehälter für den Brief- und Pakettransport in Österreich mit intelligenten Sensoren auszurüsten, mit denen sich über das Sigfox 0G-Netzwerk verfolgen lässt, wo sich jede Einheit befindet. Zur Geolokalisation der Rollbehälter werden die Produkt-Features Sigfox Atlas WiFi und Sigfox Atlas Native eingesetzt.

Durch Triangulation innerhalb des Sigfox Netzwerkes kann damit auch die ungefähre Position ohne WLAN-Verbindung errechnet werden. Die Genauigkeit liegt je nach Dichte der WLAN-Netzwerke bei wenigen Metern bis etwa 100 Metern. Hersteller der Sensoren ist AlpsAlpine, ein IoT-Lösungspartner für Sigfox Produkte.

Sowohl die Erfassung und Auswertung der tatsächlichen Anzahl der Rollbehälter als auch die Nachverfolgung und Lokalisierung erwies sich bisher als schwierig. Mit dem Einsatz der Tracker will das Unternehmen nun vermeidbare Kosten sparen, Lieferketten optimieren, Leer-Lieferungen umgehen und den Überbestand an Rollbehältern minimieren. Gleichzeitig kann auch der CO2-Fußabdruck reduziert werden, indem die Transportwege der Rollbehälter optimiert werden.

Heliot ist Europas größter Sigfox 0G-Netbetreiber. Ansässig in Wien, Lausanne und München, ist das 2017 in der Schweiz gegründete Unternehmen der exklusive Betreiber des Sigfox IoT-LPWA-Netzwerkes in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein und damit der größte Sigfox 0G-Netzbetreiber in Europa. Weltweit ist das Sigfox 0G-Netzwerk insgesamt in 72 Ländern verfügbar.

Die länderübergreifende Sigfox Technologie ist eine europäische Lösung und – im Gegensatz zu 5G – schon heute voll einsatzfähig. Sie ist auch eine sinnvolle und kostengünstige Alternative zum bestehenden Schmalbandnetz Narrowband Internet of Things (NBIoT). In Österreich besteht derzeit eine 44%ige Netzabdeckung, die bereits die Mehrzahl aller wichtigen österreichischen Infrastrukturstandorte für Logistik und Landwirtschaft umfasst. Die Netzabdeckung soll bis Ende des Jahres auf 65 Prozent erweitert werden.

„Mit der ÖPAG haben wir Österreichs führenden Logistik- und Postdienstleister als Partner gewonnen, der die Chancen des 0GNetzwerks von Sigfox für sich erkannt hat. Gemeinsam gehen wir damit einen großen Schritt in Richtung Automatisierung und Digitalisierung der Industrie und Logistik“, sagt Martin Liboswar, Leitender Geschäftsführer von Heliot in Österreich.

Mathias Flandorfer, Projektverantwortlicher der ÖPAG, fügt hinzu: „Als einer der größten Logistiker Österreichs wollen wir innerhalb unserer Branche auch beim Thema Digitalisierung vorangehen. Das bedeutet für uns insbesondere, intelligente Technologie einzusetzen, um unsere Prozesse klimafreundlicher, kostengünstiger und effizienter zu gestalten. Mit dem 0G-Netz von Sigfox haben wir eine erstklassige Lösung gefunden, um die Chancen des modernen Internet-of-Things für Anwendungen, die keine Real-Time-Übertragung benötigen auch für den massenhaften Einsatz in der Fläche nutzbar zu machen.“

www.heliotgroup.com; www.post.at

Quelle: oevz.com

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