Logistikzentrum in Hagenbrunn ab Montag wieder im Regelbetrieb

Normalisierung der Paketverteilung in Ost-Österreich mit Anfang Juni.

Mit heute, Samstag, endet die zweiwöchige Unterstützungsleistung des Österreichischen Bundesheeres am Post-Logistikstandort in Hagenbrunn. Bis zu 140.000 Pakete pro Tag wurden im Rahmen dieser Unterstützung durch das Bundesheer sortiert. Die letzten SoldatInnen und Zivilbedienstete ziehen am heutigen Samstag ab, danach wird das ganze Gebäude noch einmal von der ABC-Abwehr desinfiziert. Ab Montag übernimmt die Österreichische Post wieder den kompletten operativen Betrieb des Logistikzentrums.

„Die Corona-Krise und das außerordentlich hohe Paketvolumen haben uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Ich bin daher ausgesprochen froh, dass das Österreichische Bundesheer in der aktuellen Situation auch die Österreichische Post als kritische Infrastruktur unterstützt. Dadurch wurde nicht nur Betrieb des Logistikzentrums in Hagenbrunn für alle Kundinnen und Kunden sichergestellt, sondern gleichzeitig auch für das Wohlergehen und die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesorgt. Für diese wertvolle Unterstützung bin ich allen Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten ausgesprochen dankbar“, sagt Post-Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl.

Mit der Rückkehr des Stammpersonals aus der Quarantäne und dem neu hinzugewonnenen Personal kann somit am Standort Hagenbrunn mit voller Mannschaftsstärke von 300 Personen der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden. Personalfirmen werden weiterhin bei absoluten Spitzenzeiten zur Verstärkung eingesetzt.

Verstärkte Tests an allen Logistikstandorten.
Weiterhin wird – so wie in allen Logistikzentren – vor dem Betreten des Gebäudes in Hagenbrunn die Körpertemperatur der Beschäftigten gemessen. Zusätzlich werden bis auf Weiteres wöchentliche Tests durchgeführt, um die Entwicklungen engmaschig zu überwachen. Die Post wird stichprobenartige Testungen auch an allen anderen Logistikstandorten durchführen.

Darüber hinaus hat die Österreichische Post gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden die internen COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen insgesamt nochmals evaluiert und in allen Großstandorten wie den Logistikzentren weiter optimiert und intensiviert: Wo Shuttlebusse zum Einsatz kommen, wird das Einhalten leerer Sitzreihen verstärkt kontrolliert, die Arbeitsschichten beginnen mit zeitlichem Abstand zueinander, gemeinsame Pausen der einzelnen Arbeitsgruppen innerhalb einer Arbeitsschicht werden unterbunden.

Paketverteilung: Regelbetrieb in Ost-Region mit Anfang Juni.
Um die COVID-19-bedingten Verzögerungen in den zwei Paket-Logistikzentren im Großraum Wien aufzuarbeiten, hat die Post ein ganzes Bündel an Maßnahmen geschnürt:

  • Personelle Unterstützung durch das Bundesheer in den Paket-Logistikzentren in Hagenbrunn und Wien-Inzersdorf
  • Sonderschichten von Post-MitarbeiterInnen, Unterstützung aus anderen Regionen und Unternehmensbereichen
  • Verteilung und Sortierung von Paketen durch andere Logistik-Standorte der Post

Damit wird Sorge getragen, dass die von der Österreichischen Post zurecht erwartete Qualität so rasch wie möglich wiederhergestellt wird. Mit Anfang Juni soll die Paketverteilung in der Ost-Region (Niederösterreich, Wien, Burgenland) wieder in den Regelbetrieb übergehen. Der Paketversand innerhalb der anderen Bundesländer – etwa von Vorarlberg in die Steiermark – erfolgte auch bisher zu den gewohnten Laufzeiten. Auf die Zustellung von Briefen hat die derzeitige Situation keine Auswirkungen.

Rückfragen & Kontakt:
Österreichische Post AG
Mag. Ingeborg Gratzer
Leitung Presse & Interne Kommunikation
+43 57767 – 32010
ingeborg.gratzer@post.at

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

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