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eCommerce Logistik-Day zeigt die Konzepte von morgen

12. November 2016 09:07
eCommerce Logistik-Day zeigt die Konzepte von morgen

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Am 10. November 2016 fand der eCommerce Logistik Day in den Wiener Twin Towers statt. Gezeigt wurde, wie Logistik-Konzepte zukunftsfit gemacht werden können. etailment.at war vor Ort und berichtet vom Vormittagsprogramm.

Bernd Kratz von EMA sprach einführend über aktuelle Trends im E-Commerce, speziell für die Logistik. Der E-Commerce ist für Kratz „vollkommen unberechenbar“. Unternehmen wie Alibaba konnten in den vergangenen Jahren unheimliche Marktkraft erlangen. Auch die Entwicklung der Umsätze von Zalando zeigt diese Entwicklung: Diese sind etwa von 2011 auf 2012 auf das Doppelte angewachsen. „Der Logistiker, der diese Paketlieferungen abwickeln musste, tut mir leid“, wie Kratz ironisch anführte – hier zeigt sich die oben angesprochene Unberechenbarkeit im E-Commerce.

Für Logistiker und Händler verändern sich auch die Voraussetzungen durch sich verändernde Kundenbedürfnisse: In Südkorea versuchen die Menschen, aufgrund der Menschenmassen ausgedehntes Shopping zu vermeiden. Der Händler Tesco hat darauf reagiert und die Supermarktregale in der U-Bahn-Station vor dem Einstieg in die Metro realisiert.

„Kaufentscheidung nur einen Klick entfernt“
Der Kunde gewinnt auch eine immer größer werdende Macht, so Kratz: „Die Kaufentscheidung eines Kunden ist nur einen Klick entfernt.“ Jedoch ist jammern für Kratz keine Option, das Internet wird dadurch nicht verschwinden. Auch Händler, die ihre Ware nicht verschicken wollen, sollten ihre Ware im Internet abbilden, sodass der Kunde überhaupt weiß, dass diese angeboten wird, wenn auch im stationären Handel. Same- und Next-Day-Delivery sind für den Stationärhändler ebenfalls Optionen, um den Kunden besser anzusprechen.Der Logistik empfiehlt Kratz, in den nächsten Jahren stark zu automatisieren. Erstens wegen der immer größer werdenden Anzahl an Paketen. Zweitens wird es für Händler immer schwieriger, passendes Personal zu finden.

Same Day Delivery in Österreich noch nicht in der breiten Masse angelangt
Laut Stephan Grad von A-Commerce hinkt der Bereich E-Commerce in Österreich dem deutschen Markt noch ein paar Jahre hinten nach. Dies sieht man vor allem bei Services wie Same Day Delivery, für die der österreichische Kunde noch nicht bereit ist, zu bezahlen – anders als etwa in Deutschland, Schweiz und Großbritannien. Vor allem, so Grad, „sehen wir, dass es noch immer sehr viele Probleme bei der Zustellung in Österreich gibt“. Das Geschäft ist eben nicht vorbei, wenn der Kunde den Buy Button gedrückt hat. Der Kunde wird heute immer verwöhnter, so Grad, es entstehen Kosten hinter den besseren Services, die der Kunde aber nicht sieht.

Erfahrungen austauschen statt sich einzuigeln
Logistiker haben laut Grad vor allem einen Vorteil: Daten. „Logistiker habt viele interne Daten, die etwa Payment-Unternehmen gerne haben wollen. Diese Erfahrungen sind für die Händler pures Geld. Hier gibt es ein ungeheures Potenzial“, wie Grad erklärte.Ebenfalls empfiehlt Grad, das Denken der Old Economy, sich nicht mit der Konkurrenz auszutauschen, abzulegen. Heute tauschen sich die Unternehmen aus, um miteinander zu wachsen.

Unterschiedlichen Logistikansätze für den E-Commerce
Im Anschluss stellten Roland Martin (Swisslog), Christoph Lafer (KNAPP) und Andreas Krüger (Kaiser+Kraft Europa) ihre unterschiedlichen Logistikansätze vor, in Vorträgen sowie einer darauffolgenden Diskussionsrunde. Während Martin und Lafer stark auf automatiserte Systeme mit ihren Unternehmen setzen, arbeitet man bei Kaiser+Kraft auch stark mit manuellem Einsatz.Für Martin erfordert vor allem die Vielfalt an Produkten und das Wachstum in diesem Bereich eine flexible Lagerhaltung. Vor allem der Mangel an Arbeitskräften führt in vielen Unternehmen zu einem verstärkten Automatisierungsprozess. In einem Projekt mit DB Schenker orientieren sich beispielsweise Roboter von Swisslog im Lager an Codes am Boden, die dort angeklebt wurden.Bei Knapp geht „der Trend ganz klar in Richtung Shuttle-Technologie, da diese wesentlich anpassungsfähiger ist“, wie Lafer erklärte. Diese kann etwa auch im Lebensmittelhandel eingesetzt werden, etwa bei Ocado in Großbritannien.Bei Kaiser+Kraft Europa gibt es laut Krüger hingegen noch viele Bereiche und Artikel im Lager, die manuell bearbeitet werden müssen, etwa bei der Bodenlagerung und Paletten. Als Trend im E-Commerce sieht er weder B2B oder B2C, sondern B2A: Business to Anyone. Dieser Trend wird durch die Ausweitung der Sortimente und der Erhöhung der Artikelanzahl verstärkt werden.

Autor: Manuel Stenger
Quelle: http://www.etailment.at
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