📣

Freier Presseservice-Upload

Reichen Sie unverbindlich Ihre Pressemitteilung ein

Freier Firmen-Upload

Reichen Sie unverbindlich Ihr Firmenprofil mit Bildern und Video ein

Wir rücken Ihr Unternehmen in den Blickpunkt

Informieren Sie sich über unsere Produktkategorien

B2B Firmensuche

Lassen Sie sich finden mit unserer Firmensuche

Schalten Sie Stellenanzeigen

Ihre Stellenangebote werden auf jobs.logistik-express.com eingebunden

Seitendarstellung korrigieren mit STRG + F5

Mit der Tastenkombination STRG + F5 ladet sich die Seite neu.

Handelsverband unterstützt entschlossenes Vorgehen des Finanzministers bei Einführung einer europäischen Digitalsteuer

23. Januar 2018 08:17

Beitrag bequem vorlesen lassen:

Legale Steuervorteile für Online-Konzerne aus Drittstaaten klar wettbewerbsverzerrend – auf Kosten heimischer Unternehmen

Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes: Alle sprechen von der Digitalisierung. Höchste Zeit, dass diese auch in unserem Steuersystem ihren Niederschlag findet. Die Diskriminierung heimischer Händler gegenüber den Online-Plattformen aus Drittstaaten muss beendet werden.

Rainer Will, Handelsverband-Geschäftsführer: Gewinne, die in Österreich erwirtschaftet werden, sollten auch in Österreich versteuert werden. Solange das nicht rechtlich verpflichtend so geregelt ist, kann von Steuergerechtigkeit oder freiem Wettbewerb überhaupt keine Rede sein.

 

Eine vom Handelsverband lange geforderte Maßnahme zur Sicherung des österreichischen Handels steht jetzt auch auf der Agenda des Finanzministeriums: die Einführung einer Digitalsteuer. Derzeit liegt die effektive Steuerlast eines Unternehmens mit digitalem Geschäftsmodell im Schnitt bei nur neun Prozent und damit um mehr als die Hälfte unter der Steuerlast für Betriebe mit traditionellem Geschäftsmodell. Nun geht es darum, rasch eine faire Regelung zu finden und diese europaweit zu implementieren.

Hintergrund: Während jedes heimische KMU mit der Körperschaftssteuer belastet wird, können etwa internationale Online-Händler ohne physische Präsenz in Österreich diese Steuer umgehen und damit Millionenbeträge sparen. Eine EU-Digitalsteuer könnte Abhilfe schaffen und damit mehr Chancengleichheit und einen fairen Wettbewerb sicherstellen. Gleichzeitig würden damit auch die Staatshaushalte der EU-Mitglieder sowie deren Arbeitsmärkte gestärkt und der Import von Billigprodukten insbesondere aus Asien gebremst. „Alle sprechen von der Digitalisierung. Höchste Zeit, dass diese auch in unserem Steuersystem ihren Niederschlag findet. Die Diskriminierung heimischer Händler gegenüber den Online-Plattformen aus Drittstaaten muss beendet werden“, so Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes.

Europäische Lösung bis Juni 2018
„Gewinne, die in Österreich erwirtschaftet werden, sollten auch in Österreich versteuert werden. Solange das nicht rechtlich verpflichtend so geregelt ist, kann von Steuergerechtigkeit oder freiem Wettbewerb überhaupt keine Rede sein“, bestätigt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will, „daher begrüßen wir sowohl das entschlossene Vorgehen des Finanzministers, als auch die vom Bundeskanzler angekündigte sechsmonatige Frist für die Umsetzung der digitalen Betriebsstätte auf europäischer Ebene, um dieser Wettbewerbsungleichheit zu begegnen.“ Sollte ein europäischer Schulterschluss bis Anfang Juni 2018 nicht realisiert werden können, würde die österreichische Bundesregierung demnach einen nationalen Alleingang forcieren. Der Handelsverband steht der Bundesregierung hierfür als Ansprechpartner und Know-how-Geber zur Vorbereitung der nationalen Pläne zur Verfügung.

Die Kernpunkte einer Reform zur Sicherstellung der Steuergerechtigkeit umfassen folgende drei Hebel:

Hebel 1: Versteuerung „ab dem ersten Euro“ bei Einzelpaketversand in die EU

Hebel 2: Besteuerung auch bei Nutzung von Online-Marktplätzen durch Drittstaaten in der EU

Hebel 3: Einführung der digitalen Betriebsstätte zur Beendigung der Körperschaftssteuervermeidung

Weitere Informationen finden Sie HIER.

 

Rückfragen & Kontakt:
Handelsverband
Mag. Gerald Kuehberger, MA
Communications Manager
Tel.: +43 (1) 406 22 36 – 77
gerald.kuehberger@handelsverband.at
www.handelsverband.at

Quelle: APA/OTS Wirtschaft

Wir rücken Ihr Unternehmen in den Blickpunkt

Gestalten Sie mit! Lassen Sie sich finden. Nutzen Sie unseren Firmen-Upload. Optimieren Sie Ihr Firmenprofil. Informieren Sie aus erster Hand. Reichen Sie Pressemitteilungen ein. Nutzen Sie unseren Presseservice-Upload. Forcieren Sie Social Media. Platzieren Sie Job-Anzeigen. Platzieren Sie Ihre Werbeanzeige. Werben Sie Cross-medial.

  • LOGISTIK express® informiert, fachlich, sachlich, aktuell. Sichern Sie sich Ihren Wettbewerbsvorsprung. Informieren Sie sich zu unseren Produktkategorien.

LOGISTIK express® Newsletter

Jetzt anmelden und informiert bleiben.







Newsarchiv

Filtern Sie nach eindeutige Suchbegriffe




Filtere nach Monat

Tags

LOGISTIK express®

  • LOGISTIK express® informiert seit 2008 Entscheider, Entscheidungsträger aus Industrie, Handel, Transport, Einkauf und Logistik über Trends & Märkte mit der Fachzeitschrift LOGISTIK express®.
  • LOGISTIK express® bildet mit 60.000 Beiträgen das umfangreichste Newsportal in der DACH Region ab.
  • LOGISTIK express® positioniert ein B2B Network Branchenportal für Intralogistik, eCommerce Logistik, Transportlogistik.
  • LOGISTIK express® positioniert ein branchenspezifisches Jobportal für die DACH Region.
  • LOGISTIK express® informiert, fachlich, sachlich, aktuell. Sichern Sie sich Ihren Informationsvorsprung.
  • Kontakt: Markus Jaklitsch

 

Statistiken